Blick auf das Rathaus in Oberlahnstein 

Vor 100 Jahren wurde Wolfgang Schöpping geboren

Wolfgang Schöpping wurde am 16. Juni 1926 in Rennerod im Westerwald geboren. Seine Kindheit verbrachte er als Sohn des Försters in Oberlahnstein. Während des Krieges half er mit beim Bunkerbau am Berg mit. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Horst engagierte er sich in der katholischen Jugend in Oberlahnstein. Als Jugendführer organisierte er 1949 das erste Seifenkistenrennen in Oberlahnstein.

Am 3. Oktober 1954 wurde er im Limburger Dom zum Priester geweiht und feierte seine Primiz in Oberlahnstein. Zunächst war er Kaplan in Braunfels, anschließend am Wetzlarer Dom und schließlich in der Pfarrei St. Bonifatius in Frankfurt am Main tätig. 1961 wurde er Religionslehrer am Goethe-Gymnasium in Frankfurt, Schulpfarrer und später Oberstudienrat im kirchlichen Dienst. Im Südwest-Radiorundfunkprogramm sprach er regelmäßig das „Wort zum Sonntag“.

Von 1969 bis 1976 war er Pfarrer in St. Bonifatius in Frankfurt, bis er krankheitsbedingt beurlaubt wurde. Anschließend kehrte er als Oberstudienrat i. K. an das Goethe-Gymnasium zurück. Am 1. August 1983 musste er aufgrund einer schweren Erkrankung vorzeitig in den Ruhestand treten.

Schöpping pflegte stets eine enge Verbindung zu den Jugendlichen am Goethe-Gymnasium. Als Jugendpfarrer redigierte er über viele Jahre die Kinderseiten der Kirchenzeitung und trug mit guten Ideen und witzigen Einfällen zur Unterhaltung sowie zur Glaubensvermittlung für Kinder bei.

Am 2. Dezember 1983 verstarb er im Alter von 57 Jahren nach schwerer Krankheit. Seine letzte Ruhestätte fand er in Lahnstein.