Mit einem neuen Projekt setzt die Goethe-Schule ein klares Zeichen für Kreativität und Selbstvertrauen im Schulalltag. Unter dem Titel „Ich kann was! Ich zeig’s dir!“ erhalten Schülerinnen und Schüler seit dieser Woche die Möglichkeit, ihre Talente abseits von Leistungsdruck zu präsentieren.
Der Start des Projekts fällt zeitlich mit den erfolgreichen Auftritten der Schule bei „Lahneck Live“ zusammen und knüpft an diese positiven Erfahrungen an. Initiiert wurde das Angebot von den Verbindungslehrern Florian Thiel und Niklas Junge sowie Schulsozialarbeiter Oliver Metzele. Ihr Ziel ist es, den Kindern einen geschützten Raum zu bieten, in dem sie ihre Fähigkeiten entdecken und zeigen können und das ohne Noten, aber mit viel Eigeninitiative.
Das Konzept kommt an. Frei nach dem Motto „Ohne Stress. Ohne Noten. Regelmäßig. Freiwillig.“ haben sich bereits zahlreiche Kinder für eine freiwillige Übungszeit in den großen Pausen angemeldet. Einmal wöchentlich treffen sie sich in Gruppen, um gemeinsam mit ihren Betreuern ihre Beiträge vorzubereiten. Ob Tanz, Turnen, Musik oder Poesie – der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt.
Mit dem Signal „Ich bin bereit!“ starten die Planungen für die ersten Auftritte vor den anderen Schülerinnen und Schülern und die ersten Präsentationen fanden statt. Während der großen Pause gab es mehrere Möglichkeiten: In der Turnhalle zogen Tanz- und Turnperformances das Publikum an und der Ruheschulhof bot Raum für leisere Töne: Hier wurden Gedichte vorgetragen und Instrumentalstücke gespielt. Gleichzeitig blieb die klassische Pausengestaltung für alle Schülerinnen und Schüler bestehen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Freiwilligkeit. Wer sich noch nicht bereit für einen Auftritt fühlt, kann ohne Druck weiter üben. „Das Lampenfieber gehört dazu, aber niemand wird gezwungen“, heißt es aus dem Organisationsteam.
Angedacht ist, dass das Projekt auch im kommenden Schuljahr fortgeführt wird, denn die Anmeldezahlen schießen seit den ersten Auftritten durch die Decke und viele Goethe-Kids fühlen sich nun ermutigt, auch zu sagen: „Ich kann was! Ich zeig’s dir!“

