Blick auf das Rathaus in Oberlahnstein 

Ausschuss für Bauen, Umwelt, Stadtplanung tagte im Oktober

Am Mittwoch, 21. Oktober 2026 tagte der Ausschuss für Bauen, Umwelt, Stadtplanung im Multifunktionsraum der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Schule in Lahnstein.

In der öffentlichen Sitzung wurde die Vorplanung zum Neubau der Kita Kastanienplatz mit der Raumaufteilung und drei verschiedenen Varianten zur Dachgestaltung vorgestellt. Nach Beratung wurde sich einvernehmlich für die Ausführung der Variante C, Flachdach, entschieden.

Zur Renaturierung des Weihers im Ernst-Wagner-Park wurde ein Ermächtigungsbeschluss zur Vergabe von Rodungsarbeiten beschlossen.

Im Rahmen der laufenden Bauarbeiten an der Emser Straße hat der Ausschuss zwei zusätzliche Leistungen an die bereits beauftragte Horst Schulz Bauunternehmung GmbH vergeben. Aufgrund der umfangreichen Umleitungen für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr ist eine regelmäßige Kontrolle der Beschilderung und Verkehrseinrichtungen während der gesamten Bauzeit erforderlich. Zudem ist die reguläre Müllabfuhr in der Neugasse, Hospitalgasse und der Straße Im Plenter aufgrund der Sperrung derzeit nicht möglich, da die Entsorgungsfahrzeuge die betroffenen Straßen nicht erreichen können. Die Baufirma übernimmt deshalb das Einsammeln der Mülltonnen, bringt diese zu einer erreichbaren Sammelstelle und anschließend wieder zurück. Der Ausschuss stimmte beiden Nachtragsangeboten zu.

Danach wurde die Beschlussempfehlung für die Vergabe kleinerer Tiefbauarbeiten im öffentlichen Straßen- und Kanalbereich für die Haushaltsjahre 2027 bis 2029 für die kommende Stadtratssitzung vorberaten.

Anschließend wurde im Rahmen einer Nachtragsbeauftragung einer Asphaltdeckensanierung für den Jägerpfad zugestimmt.

Aufgrund der Anträge der FBL- und CDU-Fraktion befasste sich der Ausschuss ausführlich mit der Brandschutzsituation der Stadthalle Lahnstein. Die Verwaltung erläuterte die seit 2007 durchgeführten Brandschutzmaßnahmen sowie die weiterhin bestehenden Mängel. Eine Beseitigung der Mängel im laufenden Betrieb ist aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich. Auch eine eingeschränkte Nutzung der Stadthalle kommt nach Einschätzung der Sachverständigen derzeit nicht infrage. Für die weitere Planung müssen zunächst der bauliche Zustand und der erforderliche Sanierungsumfang umfassend untersucht werden.

Zuletzt beschäftigte sich der Ausschuss auf Antrag der ULL-Fraktion mit der Zukunft der Ausweichstrecke im Hohenrhein. Die Fraktion hatte sich erneut dafür ausgesprochen, die im Zuge der Straßenbauarbeiten errichtete Umfahrung in Friedland dauerhaft als Fuß- und Radweg sowie für Rettungsfahrzeuge zu erhalten. Ein dauerhafter Erhalt würde den Erwerb der benötigten Grundstücke voraussetzen. Von den Eigentümern der insgesamt 13 betroffenen Grundstücke haben neun einen Verkauf bereits abgelehnt, vier Rückmeldungen stehen noch aus. Haushaltsmittel stehen hierfür derzeit nicht zur Verfügung.

Weitere Informationen zu dieser Sitzung sowie anstehenden Sitzungsterminen finden sich auf der städtischen Website unter www.lahnstein.de/buergerinfo.