Blick auf das Rathaus in Oberlahnstein 

Lahnsteiner Ausschuss für Bauen, Umwelt, Stadtplanung tagte im März

Den Einstieg in die Tagesordnung der Ausschusssitzung gestaltete Joachim Evers vom Planungsbüro GROW Landschaftsarchitektur mit einer Präsentation zur Vorplanung der Neugestaltung des Rheinufers in Niederlahnstein. Dabei wurden verschiedene Varianten für den Fuß- und Radweg zur Beratung vorgestellt, die im Ausschuss erörtert wurden. Ziel der Maßnahme ist eine nachhaltige, naturnahe und funktionale Umgestaltung des Rheinufers, wobei die ökologischen Anforderungen sowie die der Naherholung als auch eine gestalterisch hochwertige Freiraumgestaltung im Mittelpunkt stehen. Die weitere Beratung erfolgt nun in den Fraktionen.

Hinsichtlich der neuen Lahnquerung wurden mehrere Aufträge vergeben, unter anderem für die technische Ausrüstung der Lichtplanung, die Planung der Verbaumaßnahmen sowie die Kampfmittelsondierung. Des Weiteren wurde die Verwaltung beauftragt, die Bauleistungen für die Errichtung des Geh- und Radwegs auf der Mole sowie die Lahnquerung europaweit öffentlich auszuschreiben. Dies erfolgt vorbehaltlich des bestandskräftigen Planfeststellungsbeschlusses und vorbehaltlich der Bewilligung der beantragten Fördermittel.

Der Ausschuss empfiehlt dem Stadtrat zudem den Auftrag für die Projektsteuerung und Übernahme der Bauherrenleistungen für die Gestaltungsbausteine an die BUGA gGmbH zu vergeben. Die Gestaltungsbausteine umfassen den geplanten Hanggarten am Hafenbecken, die Skateanlage, den hafenseitigen Weg und die Brunnenanlage am Martinsschloss.

Abschließend informiert die Verwaltung über die neu geplante Schallschutzwand der Deutsche Bahn in Niederlahnstein. Die Wand soll entlang der Bahnstrecke in Richtung Koblenz auf der Rheinseite parallel zur Didierstraße verlaufen.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Sitzungen finden sich auf der städtischen Website unter www.lahnstein.de/buergerinfo.