Blick auf das Rathaus in Oberlahnstein 

Heute zwischen gestern und morgen: Ein Abend für Kurt Tucholsky in Lahnstein

Er war ein Zeitkritiker der Weimarer Republik, ein scharfsinniger Beobachter und ein Vertreter des pazifistischen Humanismus im Kampf gegen jede Art von Spießertum, bürgerlicher Lethargie, Militarismus und Nationalismus: Kurt Tucholsky. Unter dem Titel „Heute zwischen gestern und morgen“ widmet sich am Freitag, 24. April eine besondere Inszenierung im Theater Lahnstein dem Leben und Werk des großen Satirikers und Lyrikers: mit viel Musik und einer ordentlichen Portion Ironie.

Die Produktion unter der Leitung von Waltraud Heldermann ist eine lebendige Biografie, die Tucholskys Texte mit musikalischen Einstreuungen kombiniert. Von frecher Lyrik über melancholische Chansons bis hin zu Elementen der Musikrevue wird das breite Spektrum seines Schaffens abgebildet.

Auf der Bühne stehen die Schauspieler Frank Eller und Thomas Gramen, die Tucholskys geistreich-ironischen Geist zum Leben erwecken. Begleitet werden sie am Klavier von Uli Cleves.

Der Abend verspricht eine unterhaltsame Reise durch eine bewegte Zeit, deren Themen – Kampf gegen Militarismus und bürgerliche Lethargie – oft erschreckend aktuell wirken.

Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr, der Eintritt beträgt 18,00 Euro. Tickets sind online unter www.ticket-regional.de/lahnstein sowie an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional erhältlich, darunter auch in der Touristinformation Lahnstein am Salhofplatz.