26. Juni 2020 Kategorie: Pressemitteilungen

Vermehrtes Auftreten des Eichenprozessionsspinners


Gespinst von Eichenprozessionsspinnern am Stamm einer Eiche (Bild: Landesforsten.RLP.de /Jonathan Fieber)

In den heimischen Wäldern aber auch bei freistehenden Eichen in Alleen oder Parks kommt es vermerkt zu Befall mit Eichenprozessionsspinnern.

Der Eichenprozessionsspinner besiedelt insbesondere die heimischen Eichenarten sowie die amerikanische Roteiche. Zurzeit sind die nestartigen Ansammlungen am Stamm oder an Astgabeln zu sehen, wo auch die Verpuppung stattfindet.

Von den Häutungsresten der Larven des Kleinschmetterlings kann eine stark allergene Wirkung ausgehen. Der Kontakt zu den Raupen und Gespinsten sollte unbedingt vermieden werden.  
Die Brennhaare werden auch mit dem Wind verweht und können somit weit verteilt werden. Auf Bereiche, die bereits mit Warntafeln versehen sind sollte geachtet und nach Möglichkeit Abstand gehalten werden.
Eine Beseitigung der Nester kann nur von Fachfirmen durchgeführt werden.