24. Januar 2019 Kategorie: Pressemitteilungen

Goethe-Schule bekommt ein neues Gesicht

Mensa soll im April fertig sein

Die gesamte Fassade des Schulgebäudes (1.800 m²) wurde gedämmt und neu verputzt. Der Fensteraustausch ist bereits ebenfalls erfolgt. Das Kellergeschoss ist freigelegt. (Foto: Christoph Maier/Stadtverwaltung Lahnstein)

Lahnstein. Die Lahnsteiner Goethe-Schule wird seit den Sommerferien 2017 umfangreich saniert und umgebaut und das weitestgehend im laufenden Schulbetrieb.

Nachdem die Grundschule im Schuljahr 2015/2016 zur Ganztagsschule wurde, beschlossen die städtischen Gremien, eine separate Mensa inklusive Küche an das bestehende Schulgebäude anzubauen. Der Neubau soll im April 2019 fertiggestellt sein. Der Essbereich bietet dann bis zu 100 Schülern Platz, die bis dahin ihr Mittagessen im naheliegenden Jugendkulturzentrum einnehmen.

Parallel zu diesem Neubau laufen aber auch umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten im eigentlichen Schulgebäude. So konnte mittlerweile ein komplett neuer Toilettentrakt auf allen drei Geschossen in Betrieb genommen werden. Zusätzlich wurden Behinderten-WCs eingerichtet.

Damit das Gebäude in vollem Umfang barrierefrei genutzt werden kann, wurde ein Personenaufzug angebaut, der jedes Stockwerk anfährt.

Aufgrund stetig steigender Schülerzahlen musste während der Gebäudesanierungsmaßnahme festgestellt werden, dass zukünftig das Platzangebot für die Schüler nicht mehr ausreichen würde. Daraufhin wurde beschlossen zusätzlich auch die Kellerräume herzurichten. Dort entstehen nun noch drei weitere Klassenräume. Sobald auch dieser Bauabschnitt fertiggestellt ist, bietet die Schule im Rahmen der dann möglichen Vierzügigkeit Platz für insgesamt weit mehr als 300 Kinder. Aktuell gehen dort 265 Schülerinnen und Schüler zur Schule.

Die Gebäudehülle selbst wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem inklusive neuem Oberputz versehen. Ebenso wurden die alten Fenster gegen neue, energetisch hochwertige Fenster ausgetauscht. Zudem wurde die gesamte Beleuchtung des Gebäudes auf umweltfreundliche LED-Technik umgestellt.

Ein weiteres Highlight im Hinblick auf die energetische Sanierung stellt die Neueindeckung des Daches dar, auf das eine hocheffiziente Photovoltaik-Anlage zur Stromgewinnung aufgebracht wurde. Damit wird der gesamte Strom, der zum Betreiben des Schulgebäudes benötigt wird, aus der eigenen Anlage gewonnen.

Das aus dem Jahre 1954 stammende Schulgebäude erstrahlt nun in neuem Glanz und entspricht allen Anforderungen an die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV).

Die voraussichtlichen Baukosten für den Neubau Mensa, Sanierung des Bestandsgebäudes, die energetische Sanierung und der zusätzlich erforderliche Kellerausbau belaufen sich auf insgesamt rund 4,6 Millionen Euro.
Zuschüsse erhält die Stadt Lahnstein als Eigentümer des Gebäudes von der Bundesregierung, der Landesregierung Rheinland-Pfalz und dem Rhein-Lahn-Kreis in einer Höhe von insgesamt etwa 1,9 Millionen Euro. In der Fördersumme ist auch ein Betrag von rund 20.000 Euro für die Umsetzung der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ enthalten. Hierbei unterstützt die Bundesregierung Baumaßnahmen einer energetischen Sanierung von öffentlichen Gebäuden. „Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen“, erklärt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit seine finanzielle Beteiligung an der Sanierung der Goethe-Schule.
Außerdem fließen über das  „Kommunale Investitionsprogramm KI 3.0“ Zuschüssen in Höhe von 825.000 Euro aus Bundesmitteln. Bei diesem Programm wurde zwischenzeitlich ein weiteres Kapitel geschaffen, woraufhin die Stadt Lahnstein zusätzliche finanzielle Unterstützung beantragt hat.
Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Baumaßnahme durch eine Schulbauförderung in Höhe von 890.000 Euro und auch der Rhein-Lahn-Kreis bewilligte einen Zuschuss aus der Schulbauförderung in Höhe von 148.300 Euro.

„Nach Fertigstellung haben wir ein modernes und umweltfreundliches Schulgebäude, das nachhaltig für die kommenden Generationen bereitstehen wird“, so Oberbürgermeister Peter Labonte abschließend.


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