04. Januar 2019 Kategorie: Pressemitteilungen

Stadtarchiv wurde auch 2018 rege genutzt

Schwerpunkt liegt auf der Öffentlichkeitsarbeit

Die Ausstellung „Lahnstein(er) im Ersten Weltkrieg“ in der Hospitalkapelle war gut besucht (Foto: Stadtverwaltung Lahnstein).

Lahnstein. Rückblickend war das Jahr 2018 ein gutes für das Lahnsteiner Stadtarchiv und vor allem durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit geprägt.

Längst ist der neue Standort im Souterrain der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Schule bekannt und angenommen und so verwundert es nicht, dass das Archiv 2018 insgesamt 326 Mal von 106 Nutzern aufgesucht wurde, darunter auch ein Familienforscher aus England.
162 schriftliche Anfragen aus dem In- und Ausland erreichten das Archiv. Außerdem waren rund 70 verwaltungsinterne Anfragen abzuarbeiten. 56 Personen nahmen Schenkungen an das Archiv oder das Museum vor.

Im März des vergangenen Jahres beteiligte sich das Stadtarchiv am bundesweiten „Tag der Archive“, der unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“ stand. Zahlreiche Interessierte kamen an beiden Tagen, um sich über die Räumlichkeiten und das Angebot zu informieren. Passend zum Motto wurde eine kleine Ausstellung erarbeitet, in der es um die Verleihung von Bürgerrechten im 19. Jahrhundert, die Vorstellung aller Lahnsteiner Ehrenbürger sowie um die Kommunalwahlen seit 1818 ging. Auch wurden Originalquellen aus unterschiedlichen Beständen und Epochen vorgestellt und erläutert.

Im November fand eine große Ausstellung zum Thema „Lahnstein(er) im Ersten Weltkrieg“ in der Hospitalkapelle statt. 579 Besucher nutzten die Gelegenheit sich zu informieren, darunter fünf Schulklassen. Viele Bürger beteiligten sich mit Leihgaben oder Stiftungen an der dadurch sehr authentischen Ausstellung.

Die intensive Öffentlichkeitsarbeit des Stadtarchivs zeigte sich ferner in zahlreichen Presseberichten, darunter 34 neue Folgen der Serie „Lahnstein hat Geschichte“ und die monatliche Reihe „Erkennen Sie Lahnstein?“, die Interessierte zum Mitraten einlädt.

Ende November wurde das neue „Familienbuch Oberlahnstein 1818-1874“ im Rahmen einer kleinen Feierstunde vorgestellt. Hierzu wurden von Ludwig Krämer die Personenstandsregister ausgewertet und von der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde gedruckt. Das Stadtarchiv hat das Vorhaben begleitet. Ebenfalls eingebunden war das Archiv in der Herausgabe des Bildbandes „Lahnsteiner Blickpunkte“ und am Kalender „Lahnstein 2019“ vom Imprimatur-Verlag Kring. Ein Großteil der Fotografien stammt aus der Fotosammlung des Stadtarchivs.

Auch was den Hexenturm und das Stadtmauerhäuschen betrifft, ist das Archiv stets mit von der Partie. Egal, ob es sich um den „Tag des offenen Denkmals“ oder um andere Aktionen handelt, bei denen die Denkmäler geöffnet werden.  

Erstmals beteiligten sich das Archiv und Museum der Stadt Lahnstein in Kooperation mit dem „Netzwerk Demenz Lahnstein-Braubach“ am Projekt Museumskoffer. Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Förderkreises Stadtmauerhäuschen unternahmen mit den Bewohnern der Pro Seniore Residenz Lahnstein anhand verschiedener Gegenstände eine Reise in die Vergangenheit.

Auch 2019 wird ereignisreich. Im 50. Jubiläumsjahr der Stadt Lahnstein ist das Stadtarchiv besonders gefragt.
Am 13. März 2019 wird eine Ausstellung zum Stadtjubiläum in der Hospitalkapelle eröffnet. Sie wird dort drei Wochen zu sehen sein und anschließend auf Wanderschaft gehen. Gleichzeitig wird ein neuer Bildband „Lahnstein 1969 und heute im Vergleich“ vorgestellt.


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