Infos zu Kita- und Schulschließungen

Wie das rheinland-pfälzische Bildungsministerium am 13. März mitteilte, bleiben Schulen und Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz

ab Montag, 16. März bis zum Ende der rheinland-pfälzischen Osterferien am 17. April 2020

für einen regulären Betrieb geschlossen.

Aufgrund der Entscheidung der Landesregierung werden alle in städtischer Trägerschaft stehenden Kindertagesstätten ab Montag, 16. März 2020, geschlossen. Die Schließung erfolgt bis zum 17. April 2020. Für Eltern, die keine alternativen Betreuungen organisieren können bzw. die in für die Versorgung der Bevölkerung kritischen Berufen arbeiten, wird eine Notbetreuung organisiert. Die Stadtverwaltung Lahnstein appelliert an alle Eltern, diese nur in wirklichen Notfällen zu nutzen!

Notbetreuung in den städtischen Kitas

Die Notbetreuung richtet sich vor allem an Berufsgruppen, deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, und zwar derzeit unabhängig davon, ob ein oder beide Elternteile diesen Berufsgruppen angehören. Die Ausnahme bilden hier die berufstätigen Alleinerziehenden und andere Sorgeberechtigte, die keinerlei andere Betreuungsmöglichkeit finden. Bei der Notbetreuung werden bestehende Gruppenstrukturen möglichst erhalten.

Wer einen Platz in der Notbetreuung benötigt, wendet sich bitte an die Kindertagesstätte, die das Kind besucht. Dort wird der Bedarf erfasst und überprüft. Die Eltern erhalten zeitnah eine Rückmeldung, ob ihr Kind einen Platz erhält.

berechtigte Berufsgruppen

Zu diesen zählen: Berufsgruppen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Grundversorgung der Bevölkerung angehören. Zu diesen Berufsgruppen zählen: Angehörige von Gesundheits- und Pflegeberufen, ApothekerInnen, Polizei, Justiz und Justizvollzugsanstalten, Feuerwehr, Lehrkräfte, ErzieherInnen, Angestellte von Energie- und Wasserversorgung, bestimmte Bereiche des öffentlichen Diensts sowie Lebensmittelverkauf und -herstellung.

gefährdete Personen

Kinder, die zu den gefährdeten Personen gehören, erhalten keine Notbetreuung. Zu diesem Kreis zählen Menschen mit Vorerkrankungen von Herz, Kreislauf, Lungen, Leber, Nieren, Stoffwechsel (insbesondere Diabetes mellitus) und Krebserkrankungen. Sollte das Kind nicht an einer Vorerkrankung leiden, aber andere Krankheitsanzeichen aufweisen, wird es auch nicht in die Notbetreuung aufgenommen.

Mittagsverpflegung

Zur Mittagsverpflegung der Kinder in der Notbetreuung ist Folgendes zu beachten: Alle Kindertageseinrichtungen, die keine Frischkochküche haben, werden weder von einer anderen Einrichtung noch von einem Catering-Service mit warmen Mittagessen beliefert. Eltern, deren Kinder in einer solchen Einrichtung die Notbetreuung besuchen, geben ihrem Kind ein zweites Frühstück zum Mittag mit. Besucht das Kind eine Einrichtung, in der es eine Frischkochküche gibt, obliegt die Entscheidung (Kosten-Nutzen-Abwägung), dort ein warmes Mittagessen zuzubereiten, im Ermessen der Kitaleitung.

Ihr Kontakt

Die meisten Anliegen können schriftlich, per Mail, Fax oder auch telefonisch geklärt werden. Persönliche Vorsprachen sind für alle Dienststellen nur noch nach vorheriger Terminabsprache möglich. Soweit Ihnen der / die zuständige Ansprechpartner/in bekannt ist, können Sie sich gern an diesen zwecks Absprache wenden.
Sollte dies nicht der Fall sein, stehen Ihnen folgende Kommunikationswege zur Verfügung:

+49 (0)2621 914-0

+49 (0)2621 914-330

stadtverwaltung(at)lahnstein.de