aktuelle Lage

Hier versuchen wir Sie, so gut es geht, auf dem aktuellsten Stand zu halten.

29. März 2020: Ab Montagnachmittag, 30. März kann Corona-Soforthilfe beantragt werden

Ab Montagnachmittag, 30. März 2020, können die vom Bund zur Verfügung gestellten Corona-Soforthilfen beantragt werden.

Rheinland-Pfalz, 24. März 2020: neue 24-Stunden-Corona-Hotline

Rheinland-Pfalz hat eine neue 24-Stunden-Hotline eingerichtet, die man bei Verdacht auf Corona anrufen kann. Krankheitssymptome sind Husten, Fieber oder Atemnot. Bei der Hotline wird anhand der Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) entschieden, ob ein Test auf das Coronavirus in einer Fieberambulanz angebracht ist. Die nächstgelegene Ambulanz wird dann ermittelt.

+49 (0)800 9900400.

Alternativ kann weiterhin der Hausarzt bzw. die Hausärztin oder der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 angerufen werden.

Rheinland-Pfalz, 23. März 2020: Dritte Corona-Bekämpfungsverordnung (3. CoBeLVO)

Rheinland-Pfalz, 22. März 2020, 18:00 Uhr: Bund und Länder einigen sich auf Erweiterung von Corona-Schutzmaßnahmen

Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:

I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den Angehörigen des eigenen Hausstands, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage inakzeptabel.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

In Rheinland-Pfalz werden viele dieser Maßnahmen bereits umgesetzt, folgendes wird sich verändern

  • Der Kreis der Kontaktpersonen wird weiter eingeschränkt. Deswegen ist das Verlassen der eigenen Wohnräume und der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
    So soll dafür gesorgt werden, dass die Ansteckungsgefahr sinkt.
  • Weitere Dienstleistungen werden verboten: z.B. Friseure, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios. Davon nicht betroffen sind medizinische Dienstleistungen, wie die medizinische Fußpflege, Optiker, oder Hörgeräteakustiker.

Gesetzespaket

Die Regierungschefs haben darüber hinaus über ein Gesetzespaket gesprochen, das Mittwoch im Bundesrat beschlossen wird, dabei wird es um Hilfen für Krankenhäuser gehen, die sich vorbereiten, um schwerkranke Patienten aufzunehmen, eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes, eine Anpassung der Insolvenzrechtsordnung, den Nachtragsbundeshaushalt, das Wirtschaftsstabilisierungsfondes-Gesetz, Coronasoforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige und das Sozialschutzpaket.

Lahnstein, 21. März 2020: Oberbürgermeister Peter Labonte appelliert: Bitte bleiben Sie zu Hause! Solidarität ist jetzt gefordert!

Liebe Lahnsteinerinnen und Lahnsteiner,
 
es gibt Zeiten, die haben wir uns nicht ausgesucht!

Das Coronavirus hat uns alle in eine vollkommen neue Situation und Realität versetzt, wie wir sie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland noch nie erlebt haben. Die aktuelle Situation und die verordneten, aktuellen harten Regeln verändern tiefgreifend unser aller Leben. Alle Maßnahmen haben aber nur ein einziges Ziel: weitere Ansteckungen mit dem Coronavirus in Deutschland, in Rheinland-Pfalz und auch bei uns in Lahnstein zu verhindern. Das aber wird nur erfolgreich sein können, wenn Sie, wenn ich, wenn jeder von uns, wenn also wir alle uns an diese Regelungen halten.
Und daher liegt es jetzt an jedem Einzelnen von uns, mit dafür zu sorgen, die Verbreitung des Coronavirus' zu verringern und gerade unsere älteren Menschen zu schützen! Wir alle können ganz entscheidend dabei mithelfen, die Verbreitung des Virus' zu verlangsamen und einzudämmen. 
 
Liebe Lahnsteiner*innen, ich appelliere daher an Sie alle, halten Sie sich bitte zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihrer Mitmenschen strengstens an die staatlich verordneten Regelungen und Vorgaben der Allgemeinverfügungen. Beachten Sie hierzu dringend die aktuellen Vorgaben des Landes sowie des Kreises und beachten Sie unbedingt die Anweisungen der Polizei und des Ordnungsamtes!
Auch wenn es uns manchmal schwer fallen mag, wir müssen uns jetzt zwingend an diese Vorgaben halten. Das kann buchstäblich Leben retten!
Bleiben Sie möglichst zu Hause, vermeiden Sie soziale Kontakte, wo es nur geht, erledigen Sie nur das Nötigste, vermeiden Sie bitte alle Gruppenbildungen und halten Sie am besten zwei Meter Abstand zu anderen, auch im privaten Bereich.

Nur so kann eine Eindämmung der Corona-Pandemie noch erfolgreich  erreicht werden und nur so werden wir diese Krise überstehen: MIT ABSTAND geht es auch hier am Besten! Es kommt nun wirklich auf uns alle, auf jeden Einzelnen von uns an!
 
Unser Dank und unsere Anerkennung gilt aber auch all den Menschen in unserer Stadt und in unserer Gesellschaft, die sich in diesen schweren, belastenden und fordernden Zeiten in vielfältiger Form einbringen und mit ihrem Einsatz helfen, die aktuelle Lage zu bewältigen. Konkret denke ich an die Menschen, die bei der Polizei, der Feuerwehr, dem THW und allen Rettungsdiensten arbeiten, den Apothekern, den Ärzten, dem Pflegepersonal und allen Verantwortlichen in den Krankenhäusern, Arztpraxen sowie den sonstigen medizinischen Einrichtungen, den Beschäftigten in den noch geöffneten Lebensmittelgeschäften, die allesamt Großartiges leisten und die – wie es die Kanzlerin zu Recht sagte – für uns da sind und buchstäblich „den Laden am Laufen“ halten.
Ihnen allen gebührt angesichts der Herausforderungen durch das Coronavirus unser aller Dank, unser Respekt und unsere Solidarität!
 
Dies ist eine Zeit, die wir uns wahrlich nicht ausgesucht haben. Und gerade jetzt ist es die Zeit, zu zeigen, dass wir Lahnsteiner zusammenhalten und solidarisch zusammenstehen. Nur gemeinsam werden wir diese Krise überwinden. Die zahlreichen Hilfsangebote in unsere Stadt für besonders gefährdete Menschen geben Zuversicht, dass wir nicht allein sind und sie machen vor allem Mut!
 
Allen Menschen, die in dieser schwierigen Zeit für uns alle in ganz besonderer Weise gefordert sind wünsche ich einen klaren Kopf, Gelassenheit zum Bedenken der notwendigen Entscheidungen und eine glückliche, erfolgreiche Hand für ihr Handeln. In dieser schweren Zeit denken wir an Sie und uns ist bewusst, was Sie und Ihre Mitarbeiter*innen in diesen Tagen zu leisten haben.
 
Daher möchte ich Ihnen allen auf diesem Wege sagen: Wenn wir als Stadtverwaltung oder auch ich persönlich in meiner Funktion als Oberbürgermeister an der einen oder anderen Stelle hilfreich sein können, zögern Sie nicht, mich anzusprechen!
 
Liebe Lahnsteiner*innen, passen Sie bitte alle auf sich und Ihre Liebsten auf und bleiben Sie gesund! 

Rheinland-Pfalz, 20. März 2020: Die Lage am Freitag

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat der rheinland-pfälzische Ministerrat heute weitere weitreichende Maßnahmen beschlossen: „Wir haben schon weitreichende Eingriffe beschlossen und danken allen, die sich vorbildlich daran halten. Wir haben aber auch wahrgenommen, dass sich manche Menschen leider nicht an das Gebot halten, zueinander auf Abstand zu gehen. Im Gegenteil versammeln sich mancherorts vermehrt Gruppen oder verbringen ihre Freizeit. Dieser Eindruck wird durch Schilderungen aus den Kommunen verstärkt. Daher haben wir beschlossen, dass ab heute um Mitternacht ein öffentliches Versammlungsverbot gilt. Personengruppen von mit mehr als 5 Personen sind untersagt.

Außerdem hat der Ministerrat in der Rechtsverordnung festgelegt, dass folgende Einrichtungen ab 21. März, 00:00 Uhr schließen müssen:

- Restaurants, Speisegaststätten, Mensen, Kantinen, Cafés und ähnliche Einrichtungen (jeweils Innen- und Außengastronomie),

- Eisdielen, Eiscafés, Internetcafés und ähnliche Einrichtungen (jeweils Innen- und Außengastronomie),

- Thermen, Solarien, Wellnessanlagen und ähnliche Einrichtungen,

- Fahrschulen (einschließlich Fahrschulprüfungen in Räumlichkeiten des TÜV) und ähnliche Einrichtungen,

- Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen,

- Sportboothäfen und ähnliche Einrichtungen.

Restaurants, Gaststätten und Cafés dürfen weiterhin Speisen und Getränke zum Mitnehmen verkaufen und einen Lieferservice anbieten. Ein Verzehr vor Ort ist auch in solchen Einrichtungen ausgeschlossen, die nicht von der Schließung betroffen sind. (Quelle: Rhein-Zeitung)

Rhein-Lahn-Kreis, 16. März 2020: Fieberambulanz in Gemmerich

Seit heute Vormittag hat die Fieberambulanz in Gemmerich ihre Arbeit aufgenommen.

Rheinland-Pfalz, 13. März 2020: Kita- und Schulschließungen

Aufgrund der Entscheidung der Landesregierung werden alle in städtischer Trägerschaft stehenden Kindertagesstätten ab Montag, 16. März 2020, geschlossen. Die Schließung erfolgt bis zum 17. April 2020.

Ihr Kontakt

Die meisten Anliegen können schriftlich, per Mail, Fax oder auch telefonisch geklärt werden. Persönliche Vorsprachen sind für alle Dienststellen nur noch nach vorheriger Terminabsprache möglich. Soweit Ihnen der / die zuständige Ansprechpartner/in bekannt ist, können Sie sich gern an diesen zwecks Absprache wenden.
Sollte dies nicht der Fall sein, stehen Ihnen folgende Kommunikationswege zur Verfügung:

+49 (0)2621 914-0

+49 (0)2621 914-330

stadtverwaltung(at)lahnstein.de