Tor zu zwei Welterben
Welterbe "Oberes Mittelrheintal"
Seit Juni 2002 befindet sich die Region "Oberes Mittelrheintal" auf der Liste des Unesco-Welterbes. Eingebettet in die einzigartige Terassenlandschaft des Rheinischen Schiefergebirges bietet das Welterbe entlang eines rund 60 km langen Rheinabschnitts eine landschaftliche Kulisse einzigartiger Schönheit, die durch den Rhein als "Schöpfer" der Landschaft verbunden wird. Die herrliche Landschaft wird durch Baudenkmäler, besonders Burgen und Kirchen wesentlich mitgestaltet. Mit seinen Naturschönheiten, insbesondere dem Naturschutzgebiet "Koppelstein" sowie baulichen Denkmälern wie dem Johanniskloster und der Burg Lahneck findet sich Lahnstein harmonisch in diese jahrtausendelang gewachsene Kulturlandschaft ein. Weltkulturerbe "Limes" Zwischen 90 und 260 nach Christus erweiterten die Römer ihren Einflussbereich auf die rechte Rheinseite. Ihre Erwerbungen, die insbesondere in den fruchtbaren Gebieten des Neuwieder Beckens und der Wetterau schnell zu Wohlstand gelangten, sicherten sie gegen die unruhigen Germanen durch eine permanent überwachte Grenze, den Limes (von Lateinisch "limes, Schneise") ab. Der Limes zog durch die Lahnsteiner Gemarkung an den Grenzen zu Bad Ems, Becheln und Schweighausen. In den abgelegenen Waldgebieten können - erschlossen durch den Limeswanderweg - mehrere gut erhaltene Strekckenabschnitte (Reste von Wall und Graben mehrere Wachturmruinen) erwandert werden. |