Uwe & Theodor stellen sich vor

Uwe

Uwe, die kecke, kleine Smaragdeidechse, erblickte an einem wunderschönen Sonntag im Juni des Jahres 2002 das Licht der Welt. Die Sonne schien hell und warm auf die Schieferhänge des Bopparder Hamms und der Rhein, der sich dort majestätisch durch das Obere Mittelrheintal schlängelt, glitzerte silbern.
Uwe lebt mit seiner Familie in den schön gelegenen Weinbergen auf den linksrheinischen Hängen des Hamms und für ihn ist das Obere Mittelrheintal das schönste Fleckchen Erde, das er sich nur vorstellen kann. Er liebt es mit seinen Freunden durch die Gegend zu streifen, die Umgebung zu erkunden und so manches Abenteuer zu bestehen.
Genauso gern liegt er aber auch hin und wieder ganz allein schon früh am Morgen, wenn sich der Nebel über dem Rhein lichtet, oder am Abend, wenn die letzten Sonnenstrahlen seine Nase kitzeln, auf einem Felsvorsprung und hängt seinen Gedanken nach. Dann stellt er sich vor, wie vor Hunderten von Jahren das Leben auf einer der zahlreichen Burgen aussah, die rechts und links den Rhein säumen, oder er träumt davon auf einem der Rheinschiffe bis zum Meer zu fahren.
Die kleine Smaragdeidechse Uwe ist aufgrund ihrer auffallenden Rückenmaserung, die an den Flussverlauf im Mittelrheintal erinnert, bis weit über die Grenzen ihrer Heimat bekannt. Uwe möchte den Gästen aus aller Welt den Zauber des Unesco Welterbes Oberes Mittelrheintal näher bringen.

Theodor

Der Uhu Theodor von Klamm ist ein Freund und Berater von Uwe und wohnt schon seit Jahren in der wildromantischen Ruppertsklamm auf dem steilen Felsen über dem Lahntal, der Uhu-Lay.
Wie es ich für einen Uhu gehört, ist er alt und weise und kennt die Geschichten in seiner Stadt. In seiner ruhigen und sonoren Art vermittelt er Uwe und seinen Freunden sowie den Kindern die Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Von der steilen Uhu-Lay aus fliegt er zu seinen Streifzügen durch die Stadt und erkundet die Sehenswürdigkeiten vom Himmel aus. So grüßt er die Besucher, die auf dem Hexenturm stehen, oder kreist über den vielen Schiffen auf dem Rhein. In der Ruppertsklamm macht er auch gerne mit ein paar Wanderern an der Schutzhütte Rast, ehe er zu seinem nächsten Abstecher in die Stadt oder die Region startet.