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Laurenburg
Laurenburg, eingebettet zwischen Taunus und Westerwald, liegt im unteren Lahntal, einer der schönsten Lagen. Überragt von der Burgruine Laurenburg ist das leider nicht von innen zu besichtigende Schloss eher unscheinbar. Aber ein Besuch in Laurenburg lohnt vor allem für Wanderer . Ob mit dem Boot oder zu Fuß, der kleine Ort an der Lahn ist ein beliebtes Ziel für beide. Besonders beliebt bei Urlaubsgästen im Sommer ist ein Abendspaziergang an der buntbeleuchteten Uferpromenade. Bereits aus dem 14. Jh. gibt es Hinweise (Haus und Hof zu Laurenburg unter der Burg) auf Vorgängerbauten, die wohl als Burgmannensitz anzusprechen sind. Im Laufe des 17. Jahrhunderts erbten die Fürsten von Anhalt-Bernburg-Schaumburg die Grafschaft Holzappel mit der Herrschaft Schaumburg, in deren Territorium Laurenburg mittlerweile lag. Besonders lukrativ waren die nahegelegenen Silberminen. |
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Laurenburg (Burg)
Hoch über der Lahn steht der mächtige Bergfried der Laurenburg. Von hier hat man eine fantastische Sicht über das Lahntal. Die Stammburg der Nassauer bietet Rast- und Parkplätze, sowie Stellplätze für Wohnmobile. Von hier aus führen verschiedene abwechslungsreiche Wanderwege in die Umgebung. Die Laurenburg war der Sitz eines edelfreien Geschlechtes, deren Angehörige zugleich die unmittelbaren Vorfahren der Grafen von Nassau waren. Als erste sichere schriftliche Nennung der Laurenburg gilt das Jahr 1117, wobei sie zu diesem Zeitpunkt bereits existierte. Vermutlich wurde sie kurz vor 1100 gegründet, denn bereits 1093 wird in der Stiftsurkunde der Benediktinerabtei Maria Laach erstmals ein „Dudo (Tuto) comes de Lurenburch“ genannt. 1117 wird Dudo als Graf bezeichnet. Dabei nennt er seinen Vorfahren namens „Drutwin“, der wohl identisch ist mit Drutwin von Lipporn im Einrichgau. Im gleichen Jahr überlässt Dudo von L. die von seinem Vorfahren Drutwin 940/47 gegründete Stiftskirche zu Lipporn dem Allerheiligenkloster Schaffhausen zur Stiftung einer Propstei. |
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