Geschichte des Hauses

1975

wird in Lahnstein Deutschlands kleinstes Jugendzentrum eröffnet. "Die Baracke" wird nach den Forderungen als Übergangslösung den Jugendlichen zur Verfügung gestellt. Die Verwaltung übernimmt der Jugendverein, als Hauptamtliche stehen zunächst zwei Zivildienstleistende zur Verfügung.

1979

wird dann ein hauptamtlicher Sozialarbeiter eingestellt. Vom Verein zur Förderung der Jugendarbeit kommt zusätzlich im Rahmen einer AB-Maßnahme eine Sozialarbeiterin hinzu.

1980

kauft die Stadt Lahnstein das Gebäude des Kindergartens in der Wilhelmstraße, um dort ein Jugendzentrum aufzumachen. Mit viel Eigenleistung der Jugendlichen und unter Mitwirkung des Stadtjugendringes erfolgen Umbaumaßnahmen, sodass im April 1981 das Jugendzentrum eröffnet, das laut Satzung auch eine teilweise Selbstverwaltung durch die Jugendlichen vorsieht, die auch praktiziert wird.

1981

Am 24./ 25. April wird das neue JUZ eröffnet.
Eine große Eröffnungsfete bildet dazu den gelungenen Startschuss. Der Ansturm ist gewaltig - vom Personal (Stadtjugendpfleger Wolfgang Kraus und zwei Zivildienstleistende) kaum zu bewältigen. Es bilden sich viele Arbeitsgemeinschaften und viele Veranstaltungen finden statt, vor allem im musikalischen Bereich. Auch der Stadtjugendring ist im Juz aktiv: Am 23. Mai findet der „Tag der Jugend“ statt, organisiert von 12 Jugendverbänden aus Lahnstein. Der Jugendverein setzt seine Arbeit im neuen JUZ fort. Karl-Heinz Bergmann tritt die Nachfolge von Ulla an und unterstützt den Stadtjugendpfleger. Am 13. Juni wird zum ersten Mal der Verwaltungsrat gewählt. Im März und Juni erscheinen zwei Nummern des „Dappes“. Die Zeitung wird dann auf Grund der „Sex-Nummer“ vom Dezember 1980 verboten. Am 19. Dezember findet die fünfte „Lehner Musikszene“ statt. Die Altenfeier im JUZ ist ein voller Erfolg. Das JUZ läuft volle Kanne!

1982

Das Frühlingsfest im Jukz und auf dem Hofgelände am 17./18. April ist ein Riesenerfolg. Ein großes Angebot an Musik, Theater, Workshops, Filmen u.a. findet breiten Anklang bei den Jugendlichen. Jazzkonzerte, Discos, Tischtennisturniere etc. erweitern das umfangreiche Programm des Jugendzentrums. Das erste Programmheft wird gedruckt - ein neuer Verwaltungsrat wird gewählt. Es bildet sich eine Programmgruppe. Im Mai tritt Walter Nouvortne sein Jahrespraktikum für je 3 Tage in der Woche im JUZ an. In den Sommerferien wird der große Saal in Eigenarbeit der Jugendlichen renoviert und viel gemütlicher gestaltet. Finanziert wird die Renovierung durch den Jugendverein. Im Juli findet der zweite Tag der Jugend im JUZ statt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Schulanfangsfete am 4. September. Im gleichen Monat erscheint eine neue JUZ-Zeitung, die erste „Un ab“. Ein Musik-Benfiz-Konzert hilft dem JUZ die Zeit bis zum Ende des Jahres finanziell zu decken. Am 13. November findet im JUZ ein schönes Kinderfest statt.

1983

Im Januar erscheint die zweite „Un ab“. Die Programmgruppe wird größer und aktiver. Die Forderung nach einem zweiten Sozialarbeiter und einem gerechten Etat wird immer nachhaltiger. Jugendliche besuchen die Stadtratsitzungen und ein Unterschriftenaktion läuft.
Gefordert werden:
•    mehr Unterstützung der offenen Jugendarbeit;
•    Ein zweiter Sozialarbeiter;
•    Ein Veranstaltungsetat von 9.000 DM.

Das Jugendzentrum entwickelt sich zu einem kulturellen Fixpunkt in Lahnstein: Konzerte, Filme, themenorientierte Veranstaltungen und Comedy, dazu jugendspezifische Veranstaltungen wie Skat Turniere, Fußballturniere, Fahrten, Discos und Schachturniere.  Die tägliche Besucherzahl beträgt ca. 150 bis 200 Jugendliche und junge Erwachsene.

1984

Im April findet eine Jugendschutzwoche im Jugendzentrum statt und natürlich wieder ein Frühlingsfest. Auch zwei Ausgaben der „Un ab“ entstehen. Und endlich wird auch die Hartnäckigkeit der Jugendlichen belohnt: ab Mai arbeitet ein zweiter Sozialarbeiter im JUZ. Nach langem Hin und Her hat die Stadt Walter Nouvortne eingestellt. Mit Walters Namen verbindet sich ein Großteil der Geschichte des Jugendzentrums. Der Verwaltungsetat wird von 6.000 auf 10.000 DM erhöht. Das JUZ Café entsteht nach der Renovierung im Sommer und wird begeistert von den Jugendlichen aufgenommen. Die Sozialarbeiter bemühen sich die ständige Fluktuation innerhalb der einzelnen Gremien und Gruppen des Hauses aufzufangen. Nach längerer Vorbereitung reisen im Dezember 10 Jugendliche und Stadtjugendpfleger Wolfgang Kraus nach Ouahigouya in Burkina Faso (Afrika),
der Partnerstadt von Lahnstein.
Der Jugendverein wird 10 Jahr alt.

1985

Die Vereinten Nationen haben beschlossen: 1985 ist das Jahr der Jugend! Die vielen Konflikte mit der Nachbarschaft des JUZ reißen auch in diesem Jahr nicht ab. Alle bisherigen Bemühungen, besonders gegenüber eines bestimmten Nachbarn, scheitern immer wieder an dessen Unwillen, das Jugendzentrum zu akzeptieren. Forderungen wie: Auf der Südseite des großen Saales die Fenster mit Glasbausteinen zuzumauern und die Erhöhung der Hofmauer zur Südseite werden um des Friedens willen von der Stadt erfüllt. Für die Stadt ein sehr teurer, und für das Jugendzentrum ein sehr hässlicher Eingriff.  Im Herbst wird der große Treff des JUZ durch einen Schwelbrand in der Nacht völlig zerstört. Viele Jugendliche packen mit an, um den Schaden zu beheben. Der Niegelungen Clown Clan spielt im Juz
Das Thema Alkohol im Jugendzentrum:
Ein Thema, das so alt ist, wie das Jugendzentrum selbst. Nach langen Diskussionen beschließt der Stadtrat, den Bierverkauf auf die Wochenenden zu beschränken.

1986

Die Brandschäden im großen Saal sind beseitigt und die Wände haben durch zwei Lahnsteiner Künstler eine besondere Gestaltung erhalten.
Auch in diesem Jahr:
•    Kulturangebote
•    Arbeitsgruppen
•    ein neuer Verwaltungsrat
•    Renovierung im Sommer
•    Kunstausstellung von Jugendlichen
Die allgemeine Mitarbeit der Jugendlichen lässt nach. Sie engagieren sich immer weniger für das Jugendzentrum.

1987

Viel Aufregung in Lahnstein und auch im JUZ löst das „Gläschen schieben“ und „Tischchen rücken“ von Jugendlichen aus. Betroffenheit bei allen Beteiligten wie Eltern, Sozialarbeitern und Jugendlichen führt zu vernünftigen Entscheidungen.
Das Jahr steht unter den Motto: Aktivitäten auch nach draußen verlagern und Felder besetzen, die noch nicht abgedeckt sind. Das heißt u.a., eine Gruppe von 10 Jugendlichen und Walter Nouvortne unternehmen im Mai eine Studienfahrt nach Berlin. Ein Wochenendseminar findet mit 12 Jugendlichen in Altenkirchen statt.
Die seit 6 Jahren bestehende JUZ-Fußballmannschaft ist so aktiv wie nie zuvor. Teilnahme an Turnieren enden fast immer mit einem Sieg der JUZ-Mannschaft und die gemeinsamen Fahrten zu Länderspielen lassen die Jugendlichen „zusammenwachsen“.
Eine JUZ-Gruppe nimmt mit einem selbstgebauten Wagen „Die 50er Jahre“ und einer Live-Rock’n’Roll-Band an beiden Lahnsteiner Fastnachtsumzügen in Lahnstein teil.
Die Krönung bildet ein 7-tägiger Segeltörn mit 19 Jugendlichen und Walter Nouvortne auf dem Ijssel-Meer in Holland.
Im September findet ein erneuter Jugendaustausch mit Ouahigouya statt: Junge Afrikaner besuchen Lahnstein, und natürlich auch das Jugendzentrum. Eine neue JUZ-Zeitung entsteht: DER DEBBE-GUGGER!
Die Bitte an die Stadt, sie möge die Versicherung und Steuer eines vom JUZ noch anzuschaffenden und selbst finanzierten VW-Busses übernehmen, wird abgewiesen.

1988

Zu Beginn des Jahres scheidet Wolfgang Kraus nach 9 Jahren erfolgreicher Tätigkeit im JUZ aus. Die Nachfolge zieht sich schleppend dahin. Die erste Hälfte des Jahres muss Walter Nouvortne als einzige Fachkraft im JUZ walten. Erst im Sommer ist das JUZ-Team wieder komplett. „Die Neue“, Sozialarbeiterin Ute Gläser, ist eine alte Bekannte, auch mit Ihr steht die Geschichte des Jugendzentrums in direktem Zusammenhang.
Die Herbst- und Wintermonate sind von vielen Angeboten und Veranstaltungen geprägt. So gastiert bereits zum zweiten Mal der Three Wheel Circus im Juz und Fred Kellner & The Soul Sharks bringen das Juz zum kochen.
Der gewählte Verwaltungsrat reduziert sich bereits im Herbst auf nur 4 Personen, nachdem schon zwei Jugendliche im Nachrückverfahren ausgetauscht wurden.
Ab Oktober wird nachmittags für die ins Haus kommenden Schüler eine Hausaufgabenhilfe angeboten. Im Erdgeschoss werden die Räume zur besseren Nutzung umgestaltet.
Die Stadt erteilt erneut die Absage, den durch Spendengelder finanzierten VW Bus, als Dienstfahrzeug zu übernehmen. Der Bus wird deshalb von Ute Gläser als Zweitwagen versichert, die Finanzierung der Steuer und Versicherung übernimmt der Verein zur Förderung der Jugendarbeit.
Die Juz Fußballmannschaft erringt ihren bis dahin größten Erfolg und wird in Ludwigshafen Rheinland - Pfalz Meister der Jugendzentren!

1989

Der amtierende Verwaltungsrat gibt auf. Eine Neuwahl wird mangels Interesse der Jugendlichen immer wieder verschoben.
Ein totaler Generationswechsel in der Besucherstruktur findet statt. 70% der Besucher, die täglich an den Nachmittagen und den frühen Abendstunden ins Haus strömen, sind  zwischen 13 und 16 Jahren.
Im Jukz Café halten sich die „Älteren“ auf.
Zu den regelmäßigen Veranstaltungen aus den Bereichen Musik und Theater kommen nach wie vor Jugendliche, die einmal Stammgäste des Hauses waren. Dazu kommen noch viele junge Erwachsene aus Lahnstein und Umgebung.
Außer der „Fußball-Ag“ gibt es keine festen Arbeitsgruppen mehr im Juz.
Aber spontane Aktionen wie Tanz, Maskenbau, Kochen etc. und alternative Freizeiten wie der Segeltörn und Tischtennis, Billard und Kickerturniere sind beliebte Angebote.
Die Stadt Lahnstein genehmigt erstmals die Nutzung des Hofgeländes in den
Nachmittagsstunden zur Erweiterung des Juz Cafés zur Sommerzeit.

1990

Das Kulturangebot im Juz wird immer größer und anspruchsvoller. So spielen die Niegelungen beim Frühlingsfest, die Engel Wörmann Company und das Eisberg Duo.  Roger Sutcliff ein britischer Blues Export spielt ebenso, wie junge Nachwuchsbands. Zum ersten Mal gibt’s mit dem Duisburger Figurentheater Kreuz & Quer Kinderprogramm im Juz.
Wie sich später zeigen wird, wird das Angebot für Kinder ein Renner im Juz Programm. Ute und Walter basteln, aufgrund der veränderten gesellschaftlichen Bedingungen, an einem neuen Konzept, das im Rahmen des 10 jährigen Jubiläums vorgestellt werden soll.

1991

Das Jubiläumsjahr 1991 steht unter dem Motto: Generationsübergreifende Jugend- und Kulturarbeit.
25 Veranstaltungen aus den Bereichen Kinderprogramm, Comedy, Kabarett, Theater und Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen finden großen Zuspruch: Über 3000 Besucher aus Lahnstein und der Region finden den Weg ins Jukz!
Nach den Sommerferien findet wieder ein Generationswechsel statt. In den frühen Nachmittagstunden kommen zahlreiche Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren ins Haus. Am späten nachmittag und abends kommen weiterhin die älteren Stammbesucher.
Die neuen Räumlichkeiten und die veränderten Öffnungszeiten machen sich positiv bemerkbar.
Im November 1991 verabschiedet der Stadtrat die Änderung der Satzung für das nun auch offizielle Jugend- und Kulturzentrum Lahnstein.

1992

Das Kulturprogramm läuft auf  Hochtouren: Hochkarätige Künstler geben sich im  Jukz die Klinke in die Hand: Die Niegelungen, das Chaostheater „Oropax“ , „Die drei Männer, die sie Pferd nannten“ sprich Thomas C. Breuer, Werner Bodinek und Tommy Bayer aus der Kabarett/Comedy Ecke,  Phil Shakleton und John Kirkbride, Hans Thessing und John Sass, Charlie Mariano und Uwe Kropinski aus dem Musikbereich um nur einige zu nennen.
Das Kinderprogramm läuft ebenfalls auf Hochtouren. Mit dem Theater Parabol hält auch das ernste Theater Einzug ins Jukz, Veranstaltungen mit Bildungscharakter sind ebenso angesagt, wie sportliche Aktivitäten der Besucher. Auch die Gründung einer Mädchengruppe durch Ute erweitert das Spektrum der Angebote.

Absoluter Höhepunkt in der Erfolgsbilanz der Fußball - AG:
Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft der Jugendzentren im Hamburg!


1993

Begegnung, Bildung, Beratung und Kultur, all dies will das Jukz anbieten. Das nun seit drei Jahren bestehende Kulturangebot ist breit gefächert: Comedy, Kabarett, Theater, Jazz und einmal im Monat „Kultur für Kinder“ belegen den generationsübergreifenden Aspekt. Zu einem neuen Standbein wird das Theater Parabol, eine freie Theatergruppe, die mittlerweile ihren Sitz im Jukz hat, dort regelmäßig probt und ihre Premieren aufführt.
Erstmals werden in Kooperation auch Veranstaltungen nach außen gelegt:
So wird mit dem Verein Lahnsteiner Musikszene das Festival „Mind Games“ und mit der Gesellschaftlichen Vereinigung 1924 das Seniorenkabarett „Altenglühn“ in die Stadthalle geholt.
Der Burgenzauber am Martinsschloss wird auch vom Jukz betreut und organisiert.
Work Shops und Bildungsveranstaltungen aus den Bereichen Drogenprävention, Gewalt und Sexualität sind ebenfalls ein fester Bestandteil des Programms.
Der Segeltörn wird in diesem Jahr zu Mädchentörn.

1994

Die Reihe Literatur startet mit einer Fülle von Autorenlesungen für alle Generationen: Für Kinder, Jugendliche und literaturinteressierte Erwachsene. Es gibt immer mehr
Veranstaltungsorte: Die Hospitalkapelle, das Literaturcafé im Johannesgymnasium, die Stadthalle und sogar ein Theaterschiff auf dem Rhein sind geeignete Orte zur Präsentation der unterschiedlichsten Kulturangebote. Das Kinderprogramm auf der Kulturbühne im Jukz wird zum absoluten Renner, fast jede Vorstellung ist ausverkauft. Auch die Bildung kommt nicht zu kurz, es gibt Veranstaltungen zum Thema Sucht und ein Frauenseminar. Die Diskussion zur umstrittenen Broschüre „Let’s talk about sex“ wird auch im Jukz geführt.
Die immer wiederkehrende Diskussion zur Schließung des Jukz aus finanziellen Gründen wird im Stadtrat abgeschmettert.

1995

Das Jukz entwickelt sich immer mehr zu einem Kommunikationsort für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene. Die Räumlichkeiten und die Fassade des Hauses werden gemeinsam mit Jugendlichen neu gestaltet.
Die bunte Palette der Angebote entwickelt sich weiter. Das Theater Parabol inszeniert zum ersten mal ein eigenes Kinderstück. Das Regie - Theater wird gegründet, eine Initiative, die jungen Regisseuren aus der Region ein Forum bieten möchte. Das Kinderprogramm bleibt eine konstante Größe im Kulturangebot des Hauses. Ebenso die Workshops, die Fußballakivitäten und Veranstaltungen mit Bildungscharakter, sie runden das Programmangebot des Jukz ab.
Der Vorstand des CDU - Ortsverbandes Oberlahnstein besucht das Jukz und trägt die inhaltliche Arbeit des Hauses mit.

1996

Eine Jahr der Veränderungen:
Ute Gläser verlässt das Haus in Richtung Pro Familia. Thomas Seggel und Ulrike Krapp teilen sich die Stelle und werden neu Mitarbeiter im Jukz.
Das Klappstuhl Theater entsteht aus dem Theater Parabol, um sich auf Kinder- und Jugendtheater zu spezialisieren - der erste Schritt zu einem eigenen Kinder- und Jugendtheater.
Die Inszenierungen des Regie Theaters werden immer besser , aber auch aufwendiger. So gibt es Open Air Aufführungen  auf der Burg Lahneck und Produktionen auf der Kulturbühne.
Es wird ein Förderverein mit Ute Gläser an der Spitze gegründet. Kabarett - und Musikveranstaltungen finden ebenso sehr erfolgreich im Jukz statt.
Im benachbarten Kindergarten wird umgebaut, nach den Sommerferien findet dort auch eine Betreuung von Grundschülern statt. Das Jukz
gibt einen Raum- die ehemalige Dunkelkammer - an den Kindergarten ab.

1997

Und wieder entwickeln sich neue Projekte:
Der Nassau Sporkenburger Hof wird eröffnet und das Jukz steigt mit seinem Kulturprogramm dort ein: Ausstellungen und Theaterstücke werden organisiert.
Aber auch das Programm im Jukz entwickelt sich weiter. Es gibt einen großen Umbau im Treff mit Mauerdurchbruch und einer neuen Theke. Ein DJ Work Shop, einige Konzerte und neue Kinder- und Jugendtheaterproduktionen prägen im wesentlichen das Kulturprogramm auf der Kulturbühne. Es werden vom Jukz mittlerweile Veranstaltungen im Jukz selbst, in der Hospitalkapelle und im Nassau Sporkenburger Hof organisiert sowie durchgeführt. Ein Konzept für die Kulturarbeit von Lahnstein mit der Einrichtung eines Kulturbüros wird im Stadtrat auf Eis gelegt.

1998

Das Kinder- und Jugendtheater der Stadt Lahnstein ist gegründet. Die MKW unterstützt die Arbeit mit einer Spende, die Aufführungen auch für Schulklassen, sind gut besucht. Parallel dazu gibt’s auch noch regelmäßig anderes Kinderprogramm im Jukz.
Ausstellungen, Theater, Literatur und Musikprogramm bilden weiterhin die Basis für ein vielfältiges Kulturangebot.
Die ersten Forderungen nach einer Skaterbahn werden an die Stadt herangetragen.
Die Breakdancer halten Einzug ins Jukz. Die Angebote im Jugendbereich werden erweitert auf Tagesfahrten, Discos und Angebote für junge Aussiedler.

1999

Die Jugendarbeit im Jukz wird weiter intensiviert. Neben dem Angebot des offenen Treffs, gibt es Workshops, Discos und Tagesausflüge. Die Aussiedlerarbeit wird weiter betrieben, die Lesenacht - eine gemeinsame Veranstaltung mit den Büchereien und dem Verein zur Förderung der Jugendarbeit - etabliert sich zu einer festen Größe.
Das bisher so erfolgreiche Kinderprogramm im Jukz findet seinen würdigen Abschluss mit der restlos ausverkauften Vorstellung (120 Kinder) des Oshi Theaters im großen Saal.
Die Kulturarbeit für Erwachsene und die Angebote aus dem Bereich Kinder- und Jugendtheater werden komplett aus dem Jukz in den Nassau Sporkenburger verlagert.


2000

Ulrike Krapp geht zu Amt 7 und übernimmt andere Aufgaben. Eine Zivildienstleistender wird der Kulturabteilung im Nassau Sporkenburger Hof überstellt. Mit Nasstaran Houshmand, kurz Nasti - wird nach einem halben Jahr eine neue Mitarbeiterin eingestellt, die sofort den Schwerpunkt der Mädchenarbeit im Jukz aufgreift und damit eine entstandene Lücke im Angebot der Jugendarbeit schließt.
Neue Schwerpunkte in der Arbeit entstehen. Der Midnightball, Graffitiactionen, Discos, Angebote für 8 - 12jährige, Übernachtungen, Fahrten und Jugendkulturprojekte prägen das Geschehen im Jukz.
Die ersten Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr werden getroffen.

2001

Das JUKZ feiert 20 jähriges Jubiläum und viele auch ehemalige Besucher feiern mit.
Die Arbeit des Hauses ist so vielfältig wie noch nie zuvor:
Neben dem offenen Treff gibt es Workshops, Breakdance, Sportangebote und Veranstaltungen. Die Mädchenarbeit wird intensiviert, es gibt die Lesenacht für Kinder, den Midnightball und ein Sommerfußballlager für Kinder.
Das Angebot „Senioren im Internet“ wird ein voller Erfolg.
Der generationsübergreifende Ansatz kommt immer stärker zum tragen.
    

2002

Der Töpferkurs für Jugendliche ab 10 Jahren entwickelte sich zu einem Dauerbrenner in der Angebotsstruktur des Hauses. Die Unplugged Konzertreihe in Kooperation mit der Lahnsteiner Musikszene wurde weitergeführt. Natürlich gab es auch in diesem Jahr die Disco für Kids. Der Midnightball, als gemeinsame Veranstaltung der Kreisverwaltung, einigen Lahnsteiner Sportvereinen, der Polizei und dem Jukz, hat sich mittlerweile etabliert. Seit Anfang des Jahres gibt es an jedem Mittwoch ein speziellen Treff für junge Aussiedler. Zweimal fand in diesem Jahr die Lesenacht statt. Das zum zweiten Mal durchgeführte Fußballcamp in den Sommerferien wird wieder sehr gut angekommen und war mit 36 Teilnehmern restlos ausgebucht.. Nach langer Vorbereitungszeit konnte im Februar endlich der erste Lahnsteiner Kinderstadtplan der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Mädchentreff an jedem Freitag ist mittlerweile zu einem kreativen Fixpunkt der femininen Aktivitäten geworden. Der Internet Treff für Senioren in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro der Kreisverwaltung konnte auch von den Generationen her die noch bestehende Lücke im Angebot des Jugendkulturzentrums schließen. Damit reicht das Angebotsspektrum des Hauses für Kinder ab 6 bis zu aktiven Senioren beim Internet Treff. Auch junge Graffiti Künstler hatten wieder Gelegenheit ihre Künste zu zeigen. Seit der Neugestaltung vom Jukz Club zieren den Treff 20 verschiedene Flaggen als Symbol der verschiedenen Nationalitäten, die sich im Jukz aufhalten.

2003

Neben den mittlerweile bewährten Angeboten des Hauses wie:
Der offene Treff, der Töpferkurs für Jugendliche ab 10, der Spiel- und Filmenachmittag, die Unplugged Konzertreihe in Kooperation mit der Lahnsteiner Musikszene, der Disco für Kids, dem Midnightball, dem Treff für junge Aussiedler, der Lesenacht, dem Fußballcamp in den Sommerferien, dem Fußballturnier im Februar, dem Mädchentreff und dem Internet Treff für Senioren, gab es auch einige Neuerungen. So wurde ein Film Club gegründet und Friday’s overdrive – ein Angebot für Jugendliche ab 14 und junge Erwachsene.
Die Aufführung des Comic On Theaters mit dem Hip Hop Musiktheaterstück „C.R.A.S.H. in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Miteinander und dem Verein zur Förderung der Jugendarbeit und der Auftritt der Frauenkabarettgruppe „Die Weberinnen“ in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Lahnstein zeigen die zukunftsorientierte Tendenz zu noch mehr Kooperationen ebenso deutlich, wie die Zusammenarbeit mit den beiden benachbarten Schulen im Rahmen der Ganztagsschule. Hier wurde sehr erfolgreich mit der Kaiser Wilhelm Schule ein Theater Projekt durchgeführt. Auch die Freiherr v. Stein Schule kommt regelmäßig im Rahmen ihrer Nachmittagsangebote das Jugendkulturzentrum besuchen. Mit der ersten Lahnsteiner Zoressitzung hält der alternative und wahre Karneval Einzug im Jukz. Die drei Veranstaltungen sind komplett ausverkauft und haben einen sensationellen Erfolg.

2004

Das tägliche Treffangebot wird im neuen Jahr um einen Gemeinschaftsraum erweitert, in dem die Jugendlichen spielen, klönen, fernsehen und sogar ihre Playstation mitbringen können.
Darüber hinaus gibt’s noch zusätzliche Angebote wie Kurse, Workshops,
Präventionsveranstaltungen, Fußballcamp, Tagesfreizeiten und gemeinsame Veranstaltungen mit verschiedenen Kooperationspartnern.
Im zweiten Halbjahr war eine kritische Bestandsaufnahme angesagt: Was läuft gut im Haus, was weniger, welche Inhalte müssen in Zukunft im Programm geändert werden, damit man Schritt halten kann mit den Veränderungen in Familie, Schule und Freizeitwelten von Jugendlichen und Kindern?
FAZIT: Jugendarbeit bleibt der Schwerpunkt, aber auch für Menschen anderer Altersgruppen soll das Haus offen sein und wie sich gezeigt hat, gibt es hier eine Nachfrage. Beispiele dafür sind die starke Resonanz auf den Internetkurs für Senioren, unseren Mutter - Kind -Treff und unsere Angebote für Kinder.
Generationen zusammenzuführen war immer ein grundsätzlicher Gedanke im Jukz!
Im Kursbereich gibt es zwei neue Angebote für Kinder, im Treff gibt es montags den Jungentreff „Boyzone“.
Weitere wichtige Eckpfeiler bilden die Zusammenarbeit mit Schulen und das Fördern des Engagements der Jugendlichen im Haus, wie z.B. das Erstellen des Film - Club Projekts.
Zum zweiten Mal gibt es die Lahnsteiner Zoressitzung und wieder werden die Veranstaltungen zu einem kulturellen Highlight in Lahnstein. Der Erlös geht wieder an den Förderverein des Jukz.

2005

Das Angebot im Jukz ist weiterhin geprägt vom generationsübergreifenden Ansatz. Die Workshops werden in Kooperation mit dem benachbarten Kindergarten noch erweitert und zum Töpferkurs gibt es noch einen Malkurs für Kinder ab 10 Jahren.
Die Unplugged Reihe läuft weiterhin erfolgreich und die ständigen Veranstaltungsreihen dabei vor allem der Midnightball und  der Aussiedlertreff erfreuen sich großer Beliebtheit. Mittlerweile gehen die Angebote im Jukz von 1- jährigen Krabbelkindern (Mutter - Kind - Treff) über Workshops für 6 – 10 jährige und 10 bis 14 jährige, der Lesenacht für Grundschulkinder, der Treff für 12 – 27 jährige, den Konzerten für 14 bis 60 jährige bis zum Internet Treff für Senioren 50 + . Am 9.7. findet das erste gemeinsame Sommerfest von Kiga und Jukz statt.
In den Sommerferien wird wieder umgebaut und das Jubiläumsjahr 2006 (25 Jahre Jukz) vorbereitet.

2006

das Haus feiert sein 25-jähriges Jubiläum. Das Programm stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehens. So waren die Jubiläumstage vom 19. bis 21.Mai der Startschuss zu einem ganzen Jahr voller verschiedener Feierlichkeiten und Veranstaltungen, die alle in das Jubiläum eingebunden waren. Neben den Jubiläumsangeboten spiegelt die weitere Angebotspalette des Jukz den generationsübergreifenden Charakter voll und ganz wieder. So fanden mehrere Workshops für Kinder, zwei Freizeiten für Kinder, der Jugendtreff, der Mutter Kind Treff, der Senioren Internet Treff, der Mädchentreff und die Fußball AG regelmäßig statt. Zwei Lesenächte für Kinder und eine für Erwachsenen waren ebenso ausgebucht, wie die meisten anderen Veranstaltungen mit verschiedenen Kooperationspartnern. So wurde die Veranstaltungsreihe „Stormy Monday“ und die „Unplugged Serie“ zu einem außerordentlichen Erfolg. Außerdem wurde im September ein neues Programmheft herausgegeben, was die vielfältigen Aktivitäten und Programm des Jukz sehr ansprechend und informativ darstellt. Es ist geplant, dieses Heft auch in Zukunft immer im Januar und September herauszubringen.

2007

Das Jukz wird zum Haus der Generationen. Begegnung der Generationen heißt: Jugendtreff täglich nachmittags geöffnet, Internet Treff für Senioren jeden Donnerstagvormittag, Mädchentreff jeden Freitagnachmittag und Mutter Kind Treff jeden Mittwochvormittag. Außerdem gab es noch zwei Freizeiten für Kinder in den Oster – und Herbstferien.

Bildung heißt: Workshops für Kinder und Jugendliche: Malen, Töpfern, Kinder und Computer, Selbstverteidigung für Mädchen, „Fernsehen selber machen“, Basteln für Vorschulkinder und erstmalig ein eintägiger Kurs für Kinder unter dem Titel „Wir reisen auf Klängen um die Welt“.

Kultur heißt: 13 Konzerte der unterschiedlichsten Stilrichtungen, 2 Kinder – und Jugendkonzerte der Musikschule von Gerd Stein, 2 Lesenächte für Kinder und 2 Lesenächte für Erwachsene. Dazu noch eine Theaterveranstaltung im Rahmen der Demenz Tage.

Weiterhin wird das Haus auch von und mit anderen Einrichtungen genutzt, der Gesangsverein probt jeden Dienstag in den Räumen des JUKZ, eine Gruppe für Tai Chi trainiert jeden Donnerstag und natürlich das Zoresteam mit den immer ausverkauften Vorstellungen. Der Umbau im großen Treff Bereich hat das JUKZ noch schöner, attraktiver und größer gemacht. So können bei den vielfältigen Veranstaltungen noch mehr Besucher kommen. Der Internet Treff ist komplett modernisiert worden und auch die technische Ausstattung hat mittlerweile höchstes Niveau.

 

 

2008

Es zeigt sich, dass die konzeptionelle Weiterentwicklung zu einem soziokulturellen Zentrum mit einem auch in der Angebotsbreite generationsübergreifenden Hintergrund, der Schritt in die richtige Richtung war. Bundesweit geht der Trend immer mehr zu Generationenhäusern, diesen Anspruch erfüllt das Jugendkulturzentrum voll. Die Angebote für Senioren und die Kurs- und Workshops und Freizeiten  für Kinder und Jugendliche sind fast komplett ausgebucht und der Jugendtreff wird vorrangig in den Nachmittagsstunde von den beiden benachbarten Ganztagsschulen wahrgenommen. Die Strategie verstärkt auf Kooperationen zu setzen hat sich ebenfalls als voller Erfolg erwiesen.

2009

Der generationsübergreifende Ansatz wird weiter intensiviert und die Kooperationen weiter ausgebaut.
Der Bildungsbereich wird ebenfalls weiter ausgebaut, so gibt es in 2009 insgesamt 6 Malkurse, 2 Töpferkurse, zwei Tai Chi Kurse, einen Klangworkshop, einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen und eine Literaturwerkstatt – alles Angebote für Kinder und Jugendliche.
Mit dem Frühlingsfest wird eine alte Tradition des Jugendkulturzentrums in Leben gerufen. Hier gibt es an drei Tagen ein Programm für alle Generationen und über alle Sparten.
Neben Konzerten für jung und alt wird auch weiterhin die „Stormy Monday“ Reihe angeboten, die mittlerweile ein Anziehungspunkt für ein Publikum über die Grenzen Lahnsteins hinaus ist.
Die beiden Ferienfreizeiten in den Oster- und Herbstferien sind auch wieder fester Bestandteil des Programms.
Baulich wird die Außengestaltung des Hofes mit der „Hundertwasser Wand“ abgeschlossen und der Hof insgesamt zu einem optischen Gesamtbild zusammengefügt.

2010

Insgesamt war das JUKZ an 291 Tagen, 2037 Stunden lang geöffnet für Menschen aller Generationen. Die Kurse und Workshops für Kinder und Jugendliche waren fast alle restlos ausgebucht und der Internet Treff für Senioren war durchgängig sehr gut besucht. Zum täglichen Jugendtreff, der insgesamt an 280 Tagen geöffnet war, fanden insgesamt an die 4000 Jugendliche den Weg ins Jugendkulturzentrum. Alle Kulturveranstaltungen, die meist generationsübergreifend angelegt waren, teilweise sich aber auch explizit an Jugendliche richteten, wurden immer gut bis sehr gut besucht. Die neue Ausstellungsreihe mit Werken junger Künstler und Künstlerinnen wurde zu einem tollen Erfolg.
Schließlich wurde auch die Gestaltung des Hofes, mit der Fertigstellung der Hundertwasserwand, der Neugestaltung der Fassade und schließlich dem kunstvollen Pflastern des Hofes als rundherum gelungenes Projekt zum Abschluss gebracht. Das Team des JUKZ kann somit auf eines der ereignisreichsten und erfolgreichsten Jahre in der nunmehr 30 jährigen Geschichte der Einrichtung zurückblicken.

2011

Personell ist dieses Jahr auch geprägt von den bundespolitischen Veränderungen. Zivildienst wird abgeschafft, stattdessen gibt es FSJ’ler, also Jugendliche, die ein freiwilliges kulturelles Jahr ableisten.
Das JUKZ ist 30 Jahre alt geworden und dementsprechend ist das Programm äußerst vielfältig angelegt. Das Musikprogramm wird immer mehr von der Stormy  Monday Reihe, der Lulo Reinhardt Acoustic Lounge und vom Zores geprägt. Es gibt in diesem Jahr insgesamt 7 X Stormy Monday und das 1. Lulo Reinhardt Gitarrenfestival, dazu viele andere Musikveranstaltungen mit jungen und regionalen Künstlern. Jugendtreff, Ferienfreizeiten, Kurse für Kinder und Jugendliche, Salsa Party und die erste Musical Aufführung von Corinna Dabringhaus, die im Haus mit den kleinen Künstlern probt, wird direkt ein Erfolg. Die Selbstbehauptungskurse für Mädchen gestaffelt in zwei Altersgruppen sind weiterhin eine feste Größe in der Angebotsstruktur des Hauses.

2012

Mit der Acoustic Lounge, der Stormy Monday Reihe und dem Lulo Reinhardt Gitarrenfestival hat sich im JUKZ eine Veranstaltungskultur entwickelt, die ausdrücklich mit der Atmosphäre der Einrichtung harmoniert. Die Begegnung ist dabei prägend geworden für die Arbeit im JUKZ, ob beim Jugendtreff, dem Internet Treff für 50+, bei den vielfältigen Veranstaltungen oder bei den Bildungsangeboten für Jugendliche und Kinder. Neben den festen Angeboten wie Mal- und Töpferkurse, den Selbstverteidigungskursen, dem Jugendtreff und den Ferienfreizeiten gibt es jetzt auch einen Tai Chi Kurs. Das JUKZ unterstützt auch mit aller Woman und Man Power das Benefizkonzert in der Stadthalle.

2013

Der Auftakt der Veranstaltungen begann mit Lulo Reinhard`s Acoustic Lounge, der dann 6 weitere im Laufe des Jahres folgten. Großartige Musiker wie Andrea Neideck, Gerd Stein, André Krengel, Stephan M. Glöckner oder Marilie Machado haben die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.
Neben den Top Acts Friend n Fellow (Januar) und Anne Haigis (November) gab es insgesamt 6 stürmische Stormy Mondays unter anderen mit Jaimi Faulkner, Will Wilde, Helt Oncale oder dem grandiosen Abi Wallenstein.
Junge und ambitionierte Musiker aus der Region wie Moritz Auras, Laura Sutherland oder Dave de Bourg waren ebenso Gast im Jugendkulturzentrum wie die Soulgaters aus Koblenz, Gruenspan oder Isie, eine junge hochbegabte Sängerin ebenfalls aus Koblenz, die ohne Gage aber für eine gute Sache beim Querbeat im Jukz aufgetreten sind. Die Summe von 1000 € wurde von der Volksbank auf 1500 € aufgerundet und gemeinsam der Krebsgesellschaft überreicht.
Bei der stets ausgebuchten Krimilesenacht war  „arabischen Welt“ angesagt. Dabei wurden die Gäste kulinarisch mit Musik und Literatur verwöhnt.
Der größte Teil der Angebote aber galt auch im Jahr 2013 den Kinder- und Jugendveranstaltungen im Hause.
Neben den altbekannten und sehr beliebten Mal- und Töpferkursen mit Heidi Dötzbach-Scholl, den 3 Freizeiten (Ostern, Sommer, Herbst), den 2 Filmangeboten sowie 2 Leseangeboten für Kinder ab 6 Jahren, gab es wieder 2 Selbstbehauptungskurse für Mädchen und erstmalig einen Kurs für Mädchen ab 7 Jahren. In der Vorweihnachtszeit gab es zudem für alle Kinder die Möglichkeit nachmittags themenspezifisch zu basteln und sich auf die Weihnachtszeit vorzubereiten.
Kulturen kennenlernen und hautnah erleben konnten die Besucher auch am Familientag unter dem Motto“ Afrika“. Für einen ganzen Tag gab es auch hier musikalisch und kulinarisch viel zu entdecken und kennen zu lernen. Für Groß und Klein ein Erlebnis, bei dem alle auch zum Mitmachen  und Mitgestalten animiert wurden. Dies war auch das Motto bei der größten Veranstaltung, dem Kinder- und Jugendtag im Sommer, bei dem mehr als 20  Lahnsteiner Vereine, Schulen, Kitas und andere Kinder- und Jugendeinrichtungen aktiv vertreten waren.
Darüber hinaus haben zahlreiche Veranstaltungen auch von anderen Vereinen und Kooperationspartnern in den Räumlichkeiten des JUKZ stattgefunden, wie z. B.  die Preisverleihung des Kinderprogramms KuSo, die Abschlussfeier der Kaiser-Wilhelm-Schule oder aber auch die Weihnachtsfeier der benachbarten Kita Arche Noah.

2014

Begonnen hat das Programm mit der Ausstellungseröffnung von Frau Susanne Acker, die ihre Werke aus Aquarell auf verschiedenen Materialien präsentierte. Danach folgen die immer ausverkauften und beliebten Zoressitzungen.
Im Rahmen der festen Musikreihen waren in diesem Jahr bei Lulo Reinhardt´s Acoustic Lounge und der Bluesreihe Stormy Monday durchweg spannende Interpreten zu Gast. Der Höhepunkt der Stormy Monday Reihe im September war das Warm Up Konzert im Jukz und das darauffolgende Bluesfestival in der Stadthalle. Dazu kommen noch zahlreiche Konzerte von regionalen Bands wie MILC, Claytones, dem „Grenzenlos“ Projekt und verschiedene Künstlern aus anderen Musikrichtungen wie Neuza, einer phantastische kapverdische Künstlerin.
Speziell für die jugendlichen Besucher gastierte das Berliner Duo Psycho & Plastic. Mit den neuen Kooperationspartnern, der evangelischen Kirchengemeinde Braubach und dem Kreisbeirat für Migration und Integration gab es kulturelle Veranstaltungen, wie den musikalischen Gottesdienst „Music meets message“ oder dem Kabarettisten Mussin. Ein besonderes Highlight in Dezember war das Konzert mit Ulla Meinecke.
Wie jedes Jahr veranstaltet das Jukz in Kooperation mit der Krebsgesellschaft ein Benefizkonzert zugunsten krebskranker Menschen und deren Angehörige. Insgesamt konnte an diesem Tag 600 € eingenommen werden und gemeinsam mit der Volksbank 1100 € an die Krebsgesellschaft überwiesen werden.
Die Kursen und Workshops, wie Mal- und Töpferkurse oder geschlechtsspezifische Selbstverteidigungskurse waren wieder durchgängig sehr gut besucht. Darüber hinaus gab es 3 verschiedene Ferienfreizeiten, 2 Lese- und 4 Kreativangebote und erstmals auch Aktionstage während der Sommerferien für ab 12-Jährige.
Zusätzliche Angebote für Kinder und Jugendliche waren die Musicals von Corinna Schmitz, die regelmäßig im Jukz geprobt und aufgeführt wurden.

 

2015

Das Jugendkulturzentrum Lahnstein als Generationenhaus hat sich stetig weiter entwickelt und das ist gut so! Die ohnehin schon sehr breit gefächerte Kooperation mit Gleichgesinnten ist stetig gewachsen und auch das ist gut so! Neben den schon bestehenden Dauerbrennern im Bildungs- und Kulturprogramm wurden in diesem Jahr wieder neue Projekte angestoßen und führten dazu, dass wir dem Anspruch Brücken zu bauen zwischen Generationen aber auch unterschiedliche Kulturaspekte zusammen zu führen, immer gerechter werden. Hier ist das Pop to Go Projekt, eine Zusammenarbeit von Bildungsträgern (Realschule Plus und Förderschule), einer Jugendhilfeeinrichtung (Jugendkulturzentrum) und einem Landesverband (LAG Rock & Pop) geradezu als vorbildliche anzusehen, vor allem weil hier bildungsbenachteiligte Jugendliche im Vordergrund der Förderung stehen.

Aktuelle gesellschaftliche Strömungen kamen bei uns an und unser stetiges Bestreben nach Kooperationen und Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten führte dazu, dass unsere Arbeit im ständigen Fluss ist. Auch die Flüchtlingsproblematik ist dabei längst bei uns angekommen. Wir arbeiteten sehr eng mit dem runden Tisch für Flüchtlinge aus Lahnstein zusammen und machten gemeinsame Veranstaltungen. Vor allem unsere Kollegin Nasti Houshmand engagierte sich dabei weit über das Übliche hinaus für die Sache. Auch der Kinder- Jugend- und Vereinstag hat einmal mehr gezeigt, dass nur ein harmonisches Miteinander zum Erfolg führt, die Atmosphäre bei der Veranstaltung hat dies mehr als deutlich gezeigt.

Die Highlights im Jahresprogramm lassen sich wie folgt zusammenfassen:

22 Musikveranstaltungen aus den Bereichen Jazz/Rock/Blues/Folk auf allerhöchstem Qualitätsniveau, eigene Kinder-Musicalproduktionen von der Musical Academy, die im Haus probt, Film und Leseangebote für Kinder, 6 Kreativkurse für Kinder, diverse Kreativangebote für Kinder, 3 Workshops zum Thema Selbstsicherheit für Mädchen und Jungen, regelmäßige Internet Treffs für Senioren und drei Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche.

Wie jedes Jahr veranstaltete das JUKZ in Kooperation mit der Krebsgesellschaft ein Benefizkonzert zugunsten krebskranker Menschen und deren Angehörige. Insgesamt kamen an diesem Tag 1200 € zusammen.

Darüber hinaus bietet der offene Jugendtreff Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit während der Öffnungszeiten ihre Freizeit bei uns zu verbringen.

Die zahlreichen Netzwerke in die wir eingebettet sind ,wie das Netzwerk Kindeswohl oder Netzwerk Jugend aber auch die Kooperationen mit Vereinen wie Zores e.V. oder Lahnsteiner Musikszene e. V. oder auch andere Einrichtungen wie die Stadtbücherei Lahnstein oder Diakonisches Werk in Bad Ems sind natürlich auch in diesem Jahr ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit gewesen.

Zu dem bieten wir allen Bürgern die Möglichkeit unser Haus für private Feiern zu mieten, dazu gehören auch die Dauermieter wie der Männer Gesangs Verein, Qi Gong, Gitarrenensemble oder die Tai-Chi-Gruppen.

Hundertwasser-Projekt

Ein Sozial- und Kreativprojekt des Jugendkulturzentrums Lahnstein und der Handwerkskammer Koblenz.

Das Jugendkulturzentrum Lahnstein hat im Jahr 2008 zusammen mit der Handwerkskammer Koblenz begonnen ein Sozial- und Kreativprojekt begonnen.
 
In der ersten Phase des Projektes "Gesamtgestaltung Innenhof" wurde eine Außenfassade des Jugendkulturzentrums Lahnstein, die aus unverputztem Bimsstein besteht, von BAE-Auszubildenden der HwK Koblenz verputzt und mit Bruchkeramik im Stile von Hundertwasser neu gestaltet. Im Sommer 2009 wurde schließlich der Restanstrich aufgebracht, im Frühjahr 2010 wurde das Projekt mit der Sanierung fortgesetzt. Längerfristig soll auch der komplette Hofbelag künstlerisch gestaltet werden.