
wird in Lahnstein Deutschlands kleinstes Jugendzentrum eröffnet. "Die Baracke" wird nach den Forderungen als Übergangslösung den Jugendlichen zur Verfügung gestellt. Die Verwaltung übernimmt der Jugendverein, als Hauptamtliche stehen zunächst zwei Zivildienstleistende zur Verfügung.
wird dann ein hauptamtlicher Sozialarbeiter eingestellt. Vom Verein zur Förderung der Jugendarbeit kommt zusätzlich im Rahmen einer AB-Maßnahme eine Sozialarbeiterin hinzu.
kauft die Stadt Lahnstein das Gebäude des Kindergartens in der Wilhelmstraße, um dort ein Jugendzentrum aufzumachen. Mit viel Eigenleistung der Jugendlichen und unter Mitwirkung des Stadtjugendringes erfolgen Umbaumaßnahmen, sodass im April 1981 das Jugendzentrum eröffnet, das laut Satzung auch eine teilweise Selbstverwaltung durch die Jugendlichen vorsieht, die praktiziert wird.
verfügt das Jugendzentrum auch über zwei hauptamtliche Kräfte und zwei Zivildienstleistende.
wird vor dem Hintergrund des immer weiter abnehmenden Engagements der Jugendlichen bezüglich der Selbstverwaltung durch die damaligen Mitarbeiter ein neues Konzept vorgestellt. Dieses wird durch den Stadtrat offiziell anerkannt. Im Rahmen der 10-Jahresfeier wird das Jugendzentrum zum Jugend- und Kulturzentrum. Die bisherigen Angebote erweitern sich auf ein generationsübergreifendes Konzept. Das bisherige Spektrum erweitert sich neben der ständig weiter stattfindenden Treffarbeit vor allem durch die Angebote für Kinder. Mit diesem programmatischen Schwerpunkt entwickelt sich ein eigenes Kinder- und Jugendtheater.
Diese inhaltlichen Veränderungen verknüpfen sich auch mit baulichen.
wird das Kinder- und Jugendtheater räumlich und organisatorisch ausgegliedert und als selbstständige Einheit in die Städtische Bühne im Nassau-Sporkenburger-Hof verlagert.
beginnt der generationsübergreifende Ansatz des Konzepts zu greifen: Die Angebotspalette hat sich merklich vergrößert und die Aussiedlerarbeit ist zu einem festen Bestandteil geworden. Seniorenangebote am Vormittag und Kooperationen mit den beiden ortsnahen Ganztagsschulen haben sich ebenfalls zu einem festen Bestandteil der Arbeit entwickelt.
feiert das Haus feiert sein 25-jähriges Jubiläum und richtet auch sein Programm darauf aus: Die Jubiläumstage vom 19. bis 21. Mai dienen als Startschuss zu einem ganzen Jahr voller verschiedener in das Jubliäum eingebundenen Feierlichkeiten und Veranstaltungen. Auch der generationsübergreifende Charakter spiegelt sich in umfangreichen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wider - beispielsweise in Form von Freizeiten, Workshops und Senioreninternettreffs.
Lesenächte für Kinder und Erwachsene sind ebenso ausgebucht wie der Großteil der Veranstaltungen mit verschiedenen Kooperationspartnern. So wird die Veranstaltungsreihe "Stormy Monday" und die "Unplugged-Serie" zu einem außerordentlichen Erfolg. Mit dem ersten Programmheft werden die vielfältigen Aktivitäten ansprechend und informativ darstellt.
Es zeigt sich, dass die konzeptionelle Weiterentwicklung zu einem soziokulturellen Zentrum mit einem auch in der Angebotsbreite generationsübergreifenden Hintergrund der Schritt in die richtige Richtung war und ist. Den bundesweiten Trend zu Generationenhäusern erfüllt das Jugendkulturzentrum vollstens. Nicht zuletzt die überwiegend ausgebuchten Kurse für Senioren sowie die Workshops und die Freizeiten für Kinder und Jugendliche verdeutlichen, dass der richtige Weg gegangen wird. Auch der Jugendtreff wird vorrangig in den Nachmittagsstunde von den beiden benachbarten Ganztagsschulen wahrgenommen. Die Strategie verstärkt auf Kooperationen zu setzen, hat sich ebenfalls als voller Erfolg erwiesen.
Und auch die Außengestaltung des Hauses ist stark aufgewertet - die "Hundertwasser"-Wand ist ein toller Hingucker!
Das Lahnsteiner Haus der Generationen hat in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Angebote aus den Bereichen Bildung, Beratung, Begegnung und Kultur durchgeführt. Insgesamt war die Einrichtung an 291 Tagen, 2037 Stunden lang geöffnet für Menschen aller Generationen. Die Kurse und Workshops für Kinder und Jugendliche waren fast alle restlos ausgebucht und der Internettreff für 50+ war durchgängig sehr gut besucht. Zum täglichen Jugendtreff, der insgesamt an 280 Tagen geöffnet war, fanden insgesamt an die 4000 Jugendliche den Weg ins Jugendkulturzentrum. Alle Kulturveranstaltungen, die meist generationsübergreifend angelegt waren, teilweise sich aber auch explizit an Jugendliche richteten, wurden immer gut bis sehr gut besucht. Die neue Ausstellungsreihe mit Werken junger Künstler und Künstlerinnen wurde zu einem tollen Erfolg.
Die angestrebte Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern zahlte sich gerade im vergangenen Jahr mehr als aus. Aber auch überregional war das Lahnsteiner Jugendkulturzentrum aktiv, kreisweit in den Netzwerk AGs und landesweit in der LAG Soziokultur. Schließlich wurde auch die Gestaltung des Hofes mit der Fertigstellung der Hundertwasserwand, der Neugestaltung der Fassade und schließlich dem kunstvollen Pflastern des Hofes als rundherum gelungenes Projekt zum Abschluss gebracht.
Ein Sozial- und Kreativprojekt des Jugendkulturzentrums Lahnstein und der Handwerkskammer Koblenz.
Das Jugendkulturzentrum Lahnstein hat im Jahr 2008 zusammen mit der Handwerkskammer Koblenz begonnen ein Sozial- und Kreativprojekt begonnen.
In der ersten Phase des Projektes "Gesamtgestaltung Innenhof" wurde eine Außenfassade des Jugendkulturzentrums Lahnstein, die aus unverputztem Bimsstein besteht, von BAE-Auszubildenden der HwK Koblenz verputzt und mit Bruchkeramik im Stile von Hundertwasser neu gestaltet. Im Sommer 2009 wurde schließlich der Restanstrich aufgebracht, im Frühjahr 2010 wurde das Projekt mit der Sanierung fortgesetzt. Längerfristig soll auch der komplette Hofbelag künstlerisch gestaltet werden.