22. Januar 2010 Kategorie: Pressemitteilungen

Oberbürgermeister lehnt Verdi-Forderung ab


LAHNSTEIN. Die von der Gewerkschaft Verdi erhobene Forderung, 5 % mehr für den öffentlichen Dienst, wird von dem Lahnsteiner Oberbürgermeister Peter Labonte als finanziell nicht darstellbar abgelehnt.

Dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eine Tariferhöhung fordern, dafür hat der Lahnsteiner Oberbürgermeister Peter Labonte natürlich Verständnis. Die Verdi-Forderung nach einer 5 %igen Anhebung aber lehnt er kategorisch ab. Der Oberbürgermeister hat berechnet, dass eine solche Lohnsteigerung in Lahnstein rund 190.000 Euro an Mehrbelastungen für den Stadthaushalt erbringen werde. Dabei sind die Kosten für Beamte und dem Eigenbetrieb noch nicht einmal enthalten. Jede Erhöhung der Personalkosten, so Labonte, belastet den ohnehin dramatisch angeschlagenen Haushalt der Stadt. Natürlich weiß der Oberbürgermeister, dass gute Arbeit auch gut bezahlt werden muss. Aber 5 % sind ihm viel zu viel. Kämen nur 2 % Steigerung heraus, so wie dies die Stadt in ihrer Kalkulation für den Haushalt 2010 angenommen hat, dann sei das für ihn in Ordnung.

Dem OB ist bewusst, dass die 5 % natürlich nur eine Verhandlungsforderung sind, macht aber deutlich, dass eine solche Lohnsteigerung für die Stadt Lahnstein, aber auch für die übrigen Kommunen im Ansatz nicht zu finanzieren wäre. Vor diesem Hintergrund lehnt Labonte eine Lohnerhöhung von 5 % entsprechend der Verdi-Forderung ab.