30. Juni 2017 Kategorie: Pressemitteilungen

Lahnsteins Abwasserkanäle sind in besserem Zustand

Kontinuierliche Sanierung zeigt Wirkung

Lahnstein. Die Lahnsteiner Bäderbetriebe und die Abwasserbeseitigung standen auf der Tagesordnung in der letzten Sitzung des Werkausschusses. Zunächst wurde der Jahresabschluss der Bäderbetriebe zum 31.12.2016 vorberaten, der nun dem Stadtrat zur Feststellung vorgelegt wird.

Daran an schloss sich die Vorstellung einer aktuellen Zustandsbewertung der städtischen Abwasserkanäle durch das Ingenieurbüro Kämpfer. Rund 87.000 Meter Kanal im Stadtgebiet von Lahnstein sind bewertet und in vier sogenannte Zustandsklassen eingeordnet (von „kein Sanierungsbedarf“ bis „Sofortmaßnahme“). Mittels kleiner Filmausschnitte wurde das Innenleben von Lahnsteiner Kanälen anschaulich präsentiert. Ein Vergleich des Kanalzustandes aus dem Jahr 2015 mit 2017 zeigt, dass sich der Zustand der Kanäle im Stadtgebiet verbessert hat, was auf die kontinuierlich durchgeführten Kanalsanierungen der letzten Jahre zurückgeführt werden kann.

Für die erforderliche Fortschreibung des Kanalkatasters vergab der Werkausschuss Kanalreinigungs- und TV-Inspektionsarbeiten für rund 113.000 Euro. Außerdem wurden Reparaturarbeiten im Bereich der Burgstraße, Sebastianusstraße, Fichtenweg und im Bereich Harlos mit einem Auftragsvolumen von rund 60.000 Euro beauftragt.
Neueste Untersuchungen in der Sandgasse und der Sebastianusstraße haben zudem gezeigt, dass die dortigen Kanäle saniert werden müssen. Diese Baumaßnahmen sollen im Jahr 2018 umgesetzt werden. Für die Sandgasse beauftragte der Werkausschuss die Verwaltung, die Planungsleistungen bereits im Jahr 2017 zu vergeben, damit die Sanierungsarbeiten schon Anfang 2018 beginnen können.

Abschließend informierte die Verwaltung den Werkausschuss über die Zukunft der Klärschlammverwertung. Die Entsorgung des Klärschlammes wird zukünftig durch gesetzliche Änderungen erheblich erschwert, weshalb schon jetzt Überlegungen für eine sichere und preisgerechte Klärschlammverwertung angestrengt werden sollten. Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz will mit der Gründung einer landesweiten Anstalt des öffentlichen Rechts eine Sicherstellung der künftigen Klärschlammverwertung anbieten, was auch für die Stadt Lahnstein eine gute Alternative sein könnte.

Weitere Informationen zu den städtischen Gremien, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).