24. Oktober 2017 Kategorie: Pressemitteilungen

Fachbereichsausschuss 2 tagte

Letzte Sitzung in 2017

Lahnstein. Die Mitglieder des Fachbereichsausschuss 2 trafen sich zum letzten Mal für dieses Jahr um verschiedene Themen in den Bereichen Gewässer, Forst, Jagd und Grundstücksangelegenheiten zu diskutieren.

Mareike Bodsch, Amtsleiterin beim WSA Koblenz, informierte in Form einer kleinen Präsentation über den aktuellen Stand des EU-Life-Projekts „LiLa-Living-Lahn“. Hierbei ging es insbesondere um die ersten Workshops, welche den Dialogprozess zwischen den einzelnen Interessengruppen koordinieren sollen. Das WSA, wird während der Projektlaufzeit regelmäßig in den zuständigen Gremien über den neuesten Stand des Projekts informieren.

Anschließend wurden verschiedene Themen im Bereich Forst besprochen.
Zunächst wurden die Brennholzpreise für das kommende Jahr beschlossen. Diese können stabil gehalten werden, sodass auch weiterhin das Sortiment I, Schlagabraum und Restholz, für einen Preis von 15 Euro je Raummeter veräußert werden kann. Für das Sortiment II, Brennholz lang am Weg, werden weiterhin 35 Euro je Raummeter veranschlagt.

Weiterhin wurde der Forstwirtschaftsplan 2018 einstimmig verabschiedet.
Dieser umfasst, neben der Veräußerung von Holz, auch Maßnahmen zur Verkehrssicherung von Wald- und Forstwegen sowie Finanzmittel zum Naturschutz.

Im Anschluss erörterte Forstamtsleiter Leo Cremer das Thema „Kartellverfahren zur Holzvermarktung“ für die anwesenden Ausschussmitglieder. Aufgrund der komplexen rechtlichen Lage und verschiedener politischer Interessengruppen zu diesem Thema verwies man auf die zurzeit stattfindenden Gespräche zu diesem Thema zwischen Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, dem Waldbesitzerverband, Landesforsten RLP und der Landesregierung.

Den öffentlichen Teil der Sitzung beschloss ein Sachstandsbericht zur Wildschweinsituation im Lahnsteiner Stadtgebiet. Trotz einer, im Vergleich zum Vorjahr, geringeren Anzahl gemeldeter Fälle bei der Stadt Lahnstein ist die Wildschweinsituation weder gelöst noch zu unterschätzen. Neben einer Aufrechterhaltung des Jagddrucks durch die zuständigen Jagdpächter sind auch die betroffenen Anwohner fortlaufend über die Situation zu beraten. Dies umfasst sowohl die Unzugänglichkeit von Kompostanlagen, die frühzeitige Ernte bzw. Entsorgung von Frucht und Fallobst als auch die wildschweinsichere Einfriedung der Gartenanlagen. Zusätzlich wurde darauf hingewiesen, dass in den kommenden Wochen Drückjagden in den Jagdrevieren, auch in Zusammenarbeit mit Koblenzer Revieren, stattfinden werden.

An diese Themen schloss sich eine nichtöffentliche Sitzung an, in der Punkte zu den Themen Jagd und Grundstücksangelegenheiten besprochen wurden.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).