17. August 2017 Kategorie: Pressemitteilungen

Stadt Lahnstein schließt neuen Vertrag über Straßenbeleuchtung ab

LED-Technik für die ganze Stadt

v.l.n.r. (sitzend): Oberbürgermeister Peter Labonte, Dr. Markus Coenen (Vorstandsmitglied der Süwag); v.l.n.r. (stehend): Thomas Becher (Fachbereichsleiter Bauen, natürliche Lebensgrundlagen und Eigenbetrieb WBL), Hedwig Wagner (Leiterin der Stabsstelle Rechtsangelegenheiten), Gunnar Gramsch (Leiter der Planung, Syna GmbH), Horst Schmelzeis (Standortleiter Lahnstein der Syna GmbH) (Foto: Alexandra Schäfer/Stadtverwaltung Lahnstein)

Lahnstein. Hatten gut lachen bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus: Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte, Dr. Markus Coenen (Vorstandsmitglied der Süwag), Horst Schmelzeis (Standortleiter Lahnstein der Syna GmbH) und Gunnar Gramsch (Leiter der Planung, Syna GmbH). Denn es gab gleich zwei frohe Botschaften zu vermelden.

Nach Auslaufen des alten Vertrages haben die Stadt Lahnstein und der Energiedienstleister Süwag ein neues Vertragswerk über die Straßenbeleuchtung in Lahnstein abgeschlossen. „Infolge einiger Umstrukturierungen und günstigerer Strombeschaffungspreise können wir der Stadt bessere Konditionen anbieten“, so Dr. Markus Coenen, Vorstandsmitglied der Süwag, die Eigentümerin der Beleuchtungsanlagen ist. Für den leeren Stadtsäckel sind die Einsparungen in Höhe von 30.000 Euro eine gute Botschaft. Und eine zweite gab es gleich noch dazu.

Noch in diesem Jahr sollen alle 2.152 Lampen im Stadtgebiet auf LED-Technik umgerüstet werden. Damit ist der Beleuchtungsbetrieb nicht nur sehr viel stromsparender, sondern auch umweltfreundlicher möglich. Die LED-Lampen sind länger haltbar als die bisherigen Leuchtmittel und stoßen damit deutlich weniger (rund 220t pro Jahr) CO² aus. „Die Kosten für den Stromverbrauch sollten sich im Vergleich zum Jahr 2015 um rund 90.000 Euro reduzieren“, so der Standortleiter Horst Schmelzeis von der Syna GmbH, die den Austausch vor Ort umsetzen wird. Auch das ist eine sehr erfreuliche Nachricht für den städtischen Haushalt.

Rund  776.000 Euro kostet die Stadt die Umrüstung auf die LED-Technik. Bei den prognostizierten Einsparungen hätte sich die Umstellung spätestens nach achteinhalb Jahren bereits amortisiert, doch für die Umrüstung verschulden muss sich die Stadt trotzdem nicht. „Wir haben in den früheren Vertragsjahren immer auch Mittel für die Bildung von Rückstellungen zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung gezahlt. Jetzt können wir diese Gelder verwenden, um die Umrüstung zu bezahlen“, erklärt Oberbürgermeister Labonte. „Es ist also eine win-win Situation.“

Bisher liegt der jährliche Stromverbrauch für die Straßenbeleuchtung etwa bei rund 739.830 Kilowattstunden. Mit der neuen Technik dürfte das in Zukunft deutlich weniger sein.