15. März 2017 Kategorie: Pressemitteilungen

Eindrucksvolle Vernissage zur Ausstellung „evasola“


(Foto: Stadtverwaltung Lahnstein)

Lahnstein. Die Vernissage der Ausstellung „evasola“ der in Isenburg, im Unterwesterwald, beheimateten Künstlerin Eva-Maria Hahn lockte über sechzig Kunstinteressierte aus der gesamten Region ins Lahnsteiner Theater. Nach ihrer vielbeachteten ersten Ausstellung an gleicher Stelle im Jahr 2013, damals zusammen mit dem international bekannten italienischen Bildhauer Adriano Leverone, zeigt sie jetzt bis zum 03. Juni 2017 im Foyer der Städtischen Bühne erstmals ihre Arbeiten aus Ton, Porzellan und Leder.

Bürgermeister Adelbert Dornbusch, der in Vertretung von Oberbürgermeister Peter Labonte die Gäste begrüßte, erwähnte in seiner Begrüßung vor allem die kulturelle Verbindung der Lahnsteiner Bühne mit der Stadt Bendorf. Eva Maria Hahn ist Mitglied der Bendorfer Künstlergruppe Spectrum, die erst vor kurzem im Foyer des Theaters unter dem Titel „Spectral“ eine eigene Ausstellung hatte. Umgekehrt zeigt das Theater der Stadt Lahnstein an den beiden Spielorten der Sayner Hütte in Bendorf, der Gießhalle und der Krupp´schen Halle, in diesem Jahr insgesamt sechs Produktionen.

Friedhelm Hahn hob in seiner Laudatio die Bedeutung der Materialien Leder, Porzellan und Ton für die Künstlerin und die Einfachheit ihrer Formensprache hervor, eine Formensprache, die er in ihrer Reduktion als „weiße Kunst“ bezeichnete, da das Weiß sich in seiner Leichtigkeit und Schönheit oft selbst genüge. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Musikalischen Leiter des Theaters, Ulrich Cleves, am Klavier und von der jungen Nachwuchssängerin Jule Menzel, deren kraftvolle, an Janis Joplin erinnernde Stimme das Publikum  begeisterte.
 
Die Ausstellung „evasola“ ist bis zum 03. Juni 2017 während der Theateraufführungen und auf Nachfrage beim Theaterbüro geöffnet.