20. September 2016 Kategorie: Pressemitteilungen

Auslastung der Stadthalle Lahnstein weiter gesteigert


(Fotos: Konstantin Wecker und Yulia Lonskaya vom Lulo Reinhardt Gitarrenfestival)

Lahnstein. Aufgrund verschiedener Marketingstrategien und anderer positiven Entwicklungen konnte die Belegung der Stadthalle in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden.

In reinen Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass die Halle an 113 Tagen vermietet und an 61 Tagen für Eigenveranstaltungen wie zum Beispiel die Belegung durch die Lahnsteiner Burgspiele, genutzt wurde.Das bedeutet, fast an jedem zweiten Tag waren Räume der Halle in Betrieb waren.

So kamen zur regelmäßigen Belegung für Prüfungen (IHK, HWK, Landesjuristen und Hochschule Koblenz) in diesem Jahr noch die UNI Heidelberg und die Steuerfachakademie dazu. Neben der GGB-Tagung, die immer im Herbst und im Frühjahr viele Menschen nach Lahnstein bringt, konnten mit der Ausbildungsmesse „Vocatium“, dem Verbandstag des Fußballverbandes Rheinland, dem Gaufrauentreffen ausgerichtet von der TGO und der Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen gleich mehrere neue Mieter gewonnen werden. Vervollständigt wird dies noch mit der alljährlichen Modelleisenbahnausstellung und einer Reptilienausstellung.

Auch die Belegung durch Schulen hat sich erweitert. Zum einen gab es Abi-Bälle im März und darüber hinaus hat auch die Realschule Lahnstein ihren Abschluss im Haus gefeiert. Letzter hat dort in diesem Jahr auch noch zusätzlich ein Konzert mit dem Landespolizeiorchester durchgeführt.

Was die Kulturveranstaltungen betrifft, ist in diesem Jahr nochmals eine rasante Steigerung erfolgt. So waren und sind in der Stadthalle Lahnstein in diesem Jahr zu Gast: Das Theater Liberi mit dem Musical „Peter Pan“, ein Konzert des Landesjugendorchesters von der Lahnsteiner Musikszene, die auch das Lulo Reinhardt Gitarrenfestival und das Bluesfestival ausrichtet, das Kindertheater „Feuerwehrmann Sam“, Konstantin Wecker, die Harlem Gospel Singers, das Moskauer Ballett, ein Kindermusical von Corinna Schmitz, das russische Jölkafest, das Moskauer Katzentheater, ein Konzert mit dem Männerchor „Frohsinn“ mit Peter Edelmann, eine Ballettveranstaltung der Tanzschule Up to dance, die Irish & Scottish Christmas Tour und drei Kindermusicals. Dazu ein Gala-Tanz-Ball und die Landesmeisterschaften im Gardetanz.

Neben der Belegung durch die Burgspiele („Hello Dolly“) gastiert in diesem Jahr wieder eine große Produktion der Städtischen Bühne Lahnstein in der Halle. Das Musical „Frankie Boy“ wird insgesamt 14 Mal zur Aufführung kommen.

Gerade bei diesen Veranstaltungen wurde gegenüber 2015 eine Steigerung von 13 auf 20 Veranstaltungen erzielt.
Die Karnevalsveranstaltungen sind was die Anzahl betrifft konstant geblieben.

Neben der Tatsache, dass die Lahnsteiner Stadthalle als Kulturdenkmal einzigartig in der Region ist, haben auch die verschiedenen Maßnahmen in Bezug auf Sanierung und technische sowie äußerliche Erneuerung nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass die Halle immer mehr gebucht wird.
So wurde die komplette Beleuchtung der Foyers und der Aufgänge mit neuen Lampen in LED-Technik bestückt und auch optisch ideal an die Gestaltung der Halle angepasst. Auch wurden in den letzten drei Jahren die komplette Bestuhlung und die Tische erneuert. Aktuell erfolgt eine Erneuerung der Bühnen Vorhänge. Außerdem werden die mobilen Bühnenteile durch neue ersetzt, die den modernsten technischen und logistischen Gegebenheiten entsprechen. Aktuell ist auch die Außengestaltung inklusive der Betonsanierung in Arbeit und wird voraussichtlich im nächsten Jahr erfolgen können.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass alle Bemühungen der letzten Jahre dazu geführt haben, dass die Halle, sowohl als Bürgerhaus, als auch als Kulturstätte sehr gut genutzt wird und damit einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Attraktivität der Stadt leistet. Auch die steigenden Zahlen der Belegung für Kulturveranstaltungen zeigen, dass immer mehr Menschen außerhalb von Lahnstein das Angebot nutzen.

Dem beim Bau der Halle vor 43 Jahren geforderten Betrieb als Bürgerhaus und Kulturstätte jedenfalls wird die Stadthalle damit mehr als gerecht.