06. Februar 2018 Kategorie: Pressemitteilungen

Lahnsteiner Krankenhaus war Thema im Stadtrat

Beschluss zum Stadtumbau gefasst

Lahnstein. Die erste Sitzung des Lahnsteiner Stadtrates verlief krankheitsbedingt etwas ungewöhnlich. Oberbürgermeister Peter Labonte war zwar anwesend, konnte mangels Stimme allerdings selbst keine Ausführungen machen, was Bürgermeister Adalbert Dornbusch für ihn übernahm.

Nach Beantwortung der Fragen aus der Einwohnerfragestunde, schilderte der Geschäftsführer des St. Elisabeth Krankenhauses, Dr. Pascal Scher, die zukünftige Krankenhausentwicklung in Lahnstein und im Rhein-Lahn-Kreis aus Sicht der Trägergesellschaft Elisabeth Vinzenz Verbund. Laut Scher soll mittelfristig in Lahnstein eine Konzentration der stationären Angebote inklusive der Rehabilitation erfolgen, dies auch durch eine bauliche Erweiterung. Konkrete Baupläne existieren seitens der Trägergesellschaft noch nicht, da zurzeit der Landeskrankenhausplan überarbeitet wird und auch die Bildung einer neuen Bundesregierung mit Blick auf mögliche Fördergelder erwartet wird.
Der Stadtrat signalisierte seine Unterstützung bei der zukünftigen Entwicklung.

Anschließend präsentierte das beauftragte Planungsbüro WSW den aktuellen Sachstand zum Thema Stadtumbau „Innenstadt Oberlahnstein“.
Die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen und die konzeptionellen Ansätze für ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept, das Grundlage für die durchzuführenden Maßnahmen ist, wurden vorgestellt. Der Stadtrat beschloss mit großer Mehrheit die durch das Büro vorgelegten Unterlagen und die vorläufige Abgrenzung des Fördergebietes anzuerkennen und beauftragte die Verwaltung, das Verfahren weiterzuführen. Im nächsten Schritt werden die Unterlagen mit dem Land Rheinland-Pfalz als Fördergeber abgestimmt.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).